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19.03.2009

Fitnessprogramm für Schule und Turnhalle

Oettingen (heja) - Sie soll verjüngt, erweitert, energetisch auf die Höhe ihrer Zeit gebracht werden und eine neue, Licht durchflutete Aula erhalten: die Grund- und Hauptschule Oettingen. Obendrein ist geplant, schon ab kommendem Schuljahr eine gebundene Ganztagsklasse an den Start gehen zu lassen. Energietechnisch auf Vordermann gebracht werden soll nach aktuellen Plänen auch die Oettinger Dreifachturnhalle. All dem vorausgesetzt natürlich, dass der Schulverband Oettingen in die anvisierten Förderprogramme aufgenommen wird. Dafür hat jetzt in ihrer jüngsten Sitzung die Schulverbandsversammlung Oettingen die Weichen gestellt: Einstimmig wurde hier beschlossen, für das Gesamtpaket "Schulgebäude, Ganztagsschule und Turnhalle" bei der Regierung von Schwaben die Aufnahme in das Konjunkturpaket II und das FAG (für die Ganztagsschule) zu beantragen.

Auslöser sind die Brandschutzbestimmungen

Ausgangspunkt für Sanierung- und Instandsetzung von Schule und Turnhalle seien die Brandschutzbestimmungen gewesen, erklärte eingangs Schulverbandsvorsitzender Matti Müller. Außerdem: "Die Oettinger Schule ist 40 Jahre alt. Viel älter wird keine Schule, ohne dass man etwas daran machen muss". Es sei jetzt an der Zeit, die Schule möglichst zukunftssicher zu gestalten. Mittlerweile hätte eine ganze Reihe an Gesprächen zwischen den Verantwortlichen in Verwaltung, Politik und Schule mit diesem Ziel stattgefunden, insbesondere mit der Regierung von Schwaben.

Die allerdings habe "die ursprünglichen Wünsche etwas zusammengeschrumpft", das erklärte der beauftragte Architekt Winfried Wolff ( Gunzenhausen). Er stellte der Schulverbandsversammlung in Grundzügen den derzeitigen Planungsstand vor.

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Demnach seien drei größere räumliche Veränderungen in der Schule ins Auge gefasst: So werde überlegt, den eingeschossigen südlichen Trakt der Schule nach Westen hin zu erweitern und einen zusätzlichen Verbindungsgang zum nördlichen Hauptgebäude zu schaffen.

Die beiden (dann) mittleren bestehenden Verbindungsgänge sollten geöffnet werden, wodurch ein zusätzlicher Pausenhof für die Grundschule entstehen könnte.

Aulafläche nach außen verlagern

Weiterhin sei geplant, die Aulafläche nach außen (in den jetzigen Pausenhof) zu verlagern und an das bestehende Hauptgebäude ein T-Stück anzubauen: Die Aula könnte damit die Gestalt einer gläsernen Halle annehmen und in dem zweigeschossigen Kopfbau sollten die Funktionen für die Ganztagsschule untergebracht werden.

Über diese größeren Veränderungen hinaus seien in der Schule die Fenster zu erneuern, das Dach und die Fassaden energetisch zu sanieren sowie das gesamte Gebäude mit einem schlüssigen Brandschutzkonzept zu versehen. Gleiches gelte für die Turnhalle.

Zu den Förderbedingungen äußerte sich Kämmerer Bernd Helbig in der Schulverbandsversammlung eher vorsichtig:

"Wenn wir in das Konjunkturpaket aufgenommen werden, dann besteht schon die Möglichkeit, dass wir einen sehr guten Fördersatz ausschöpfen können."

Gestern war ein Elternabend

Zum Thema "Ganztagsschule" erklärte Müller, dass der Oettinger Schulverband von der zuständigen Koordinatorin in der Regierung gebeten worden sei, sich für die Einrichtung einer Ganztagsklasse zu bewerben. Auch hierfür gebe es zusätzliche Fördermittel.

Die Teilnahme an der Ganztagsschule sei für die Eltern freiwillig, deshalb gelte es jetzt, das Interesse an diesem sehr attraktiven schulischen Angebot abzufragen. Dazu sollte der Elternabend dienen, der am gestrigen Donnerstag für die Eltern der zukünftigen Drittklässler und Sechstklässler stattfand.

Mindestens 20 Schüler sind notwendig

Mindestens 20 Schüler seien für den Start der ersten "gebundenen Ganztagsklasse" nötig. Der Vorteil für die Schüler: Für jede gebundene Ganztagsklasse (bis 15 Uhr) stelle die Regierung zwölf zusätzliche Lehrerwochenstunden zur Verfügung, die Kinder kämen in den Genuss einer intensiveren Begleitung und hätten nach der Schule keine schriftlichen Hausaufgaben mehr zu erledigen. "Weiterer Bericht

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