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Gemeinderat

12.07.2018

Fördermittel für das Munzinger Bürgerhaus?

Die Gemeinde Wallerstein könnte europäische Fördermittel für die Neugestaltung der Umgebung des Bürgerhauses in Munzingen erhalten.
Bild: Mack

Wallerstein will von einem europäischen Fonds profitieren. Dafür muss die Gemeinde an einem Wettbewerb teilnehmen.

Die Gemeinde Wallerstein hat die Chance, im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) Fördermittel für die Neugestaltung der Umgebung des Bürgerhauses in Munzingen zu erhalten. Ein entsprechendes Signal war vom Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben in Krumbach an die Kommune ergangen.

Bei ELER handelt es sich, anders als bei der Dorferneuerung, um ein Wettbewerbsverfahren. Sollte Munzingen nach dem Verfahren nicht zum Zug kommen, bleibe immer noch als Alternative eine sogenannte Maßnahmebezogene Dorferneuerung zur Weiterentwicklung des Ortsteils, sagte Bürgermeister Joseph Mayer im Gemeinderat.

Um überhaupt an dem Wettbewerb teilnehmen zu können, muss die Gemeinde bis zum 22. August konkrete Entwurfsplanungen für die Umgestaltung der Umgebung des Munzinger Bürgerhauses einreichen. Ein sportlicher Zeitplan, wie sich die Gemeinderatsmitglieder einig waren. „Deshalb gilt es jetzt, richtig Gas zu geben und vollen Einsatz zu zeigen“, so die Erwartung des Bürgermeisters.

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Mit den entsprechenden Plänen, die auch einen Umbau des Bürgerhauses selbst enthalten sollen, stellt sich die Gemeinde dann dem Wettbewerb mit anderen Kommunen. Rathauschef Mayer ist optimistisch, dass man dabei erfolgreich sein werde. Seitens des Amtes für Ländliche Entwicklung gebe es optimistische Signale in diese Richtung. Innerhalb von 24 Monaten müsste dann das gesamte Projekt abgewickelt werden. Gleichzeitig will Mayer auch die anstehende Kanalsanierung in der Dorfstraße anpacken. Zu den möglichen Kosten wurden im Gemeinderat noch keine Angaben gemacht. Erst müssten die Entwurfsplanungen vorliegen, betonte der Munzinger Gemeinderat Robert Maier auf eine entsprechende Frage. Gleiches gelte für die Höhe des Fördersatzes. In den kommenden Sitzungen werde er den Gemeinderat jeweils über den aktuellen Stand des Vorhabens auf dem Laufenden halten, erklärte Bürgermeister Mayer.

Grünes Licht gab der Gemeinderat für die Einleitung von vorbereitenden Untersuchungen im Rahmen des geplanten Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für den Kernort Wallerstein (wir berichteten). Mayer zufolge hat das Planungsbüro inzwischen eine Karte über das zu untersuchende Ortsgebiet erstellt. Das Schloss und der dazugehörige Park gehörten nicht dazu. Zu gegebener Zeit werde sich der Gemeinderat mit den Vorschlägen des Planers wieder befassen. Ziel des ISEK ist es, mit staatlichen Zuschüssen Ortskerne städtebaulich aufzuwerten und zu stärken. Die jeweilige Kommune ist gehalten, die Kofinanzierung der Projekte zu übernehmen.

Den Auftrag für die Lieferung von zwei mobilen Salzsilos für die Marktgemeinde ging an die Südwestdeutschen Salzwerke in Heilbronn. Die Kosten hierfür: 20111 Euro brutto.

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