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16.12.2020

Förderung vom Freistaat für das Rathaus

Nördlingen erhält 17 000 Euro für Digitalisierung

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach hat der Stadt Nördlingen einen Förderbescheid übermittelt, mit dessen Hilfe Online-Dienstleistungen in der kommunalen Verwaltung ausgebaut werden können. Über diese Maßnahme unter dem Namen „Digitales Rathaus“ hat die Stadt in einer Pressemitteilung informiert.

„Die Bürgerinnen und Bürger sind es inzwischen gewohnt, mal eben per Mausklick ein Handy zu kaufen oder eine Reise zu buchen. Diese einfache Nutzungsmöglichkeit erwarten sie zunehmend auch von staatlichen und kommunalen Dienstleistungen“, sagt Gerlach. Immer mehr bayerische Kommunen würden deshalb ihre Serviceangebote digitalisieren. „Ob eine Anmeldung bei der Kita oder ein Antrag für eine Urkunde beim Standesamt: solche Services werden künftig online erledigt werden können.“ Als Gesicht der Verwaltung zum Bürger müsse die Kommune von heute digital und serviceorientiert sein.

„Bereits jetzt können viele Dienstleistungen der Stadt Nördlingen online erledigt werden. Dies wollen wir noch weiter ausbauen, um den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr anbieten zu können“, begründet Oberbürgermeister David Wittner die Bewerbung der Stadt: So wird die Online-Kitaplatz-Bedarfsanmeldung im Rahmen des Förderprogramms ebenso gefördert wie der Bürgerserviceportaldienst „Kom-X-Formularserver“, der derzeit aufgebaut wird. Oberbürgermeister David Wittner betont, dass es ihm wichtig sei, dass die Online-Angebote zusätzlich zu den klassischen, persönlichen Besuchen bei der Stadtverwaltung angeboten werden.

Mit dem Programm „Digitales Rathaus“ unterstützt der Freistaat die bayerischen Gemeinden, Landkreise und Bezirke bei der Bereitstellung von neuen Online-Diensten. Für das seit Oktober 2019 laufende Förderprogramm stehen insgesamt 42,68 Millionen Euro bereit. Gemeinden, Zusammenschlüsse von Gemeinden sowie Gemeindeverbände im Freistaat Bayern können diese Zuschüsse im Rahmen des Förderprogramms für die erstmalige Bereitstellung von Online-Diensten erhalten. Mit dem „Digitalen Rathaus“ leistet der Freistaat Bayern nach Einschätzung der Stadt einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes im kommunalen Bereich. (pm)

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