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Oettingen

06.05.2019

Frühjahrskonzert in Oettingen mit „Wickie“ und Sinatra

Die Stadtkapelle Oettingen und ihre Nachwuchsensembles begeisterten beim Frühjahrskonzert mit einer großen Bandbreite an Stücken. Die Stammkapelle verabschiedete ihre Zuhörer am Ende mit gleich zwei Zugaben. 

Zum musikalischen Start in den Frühling demonstrierten die Schüler-, Jugend- und Stadtkapelle Oettingen unter der Leitung von Thomas Jatzkowski die Vielfalt der Blasmusik.

Ganz lässig eröffneten die jüngsten Musiker, die Schülerkapelle, diesen Konzertabend – mit der Swing-Nummer „Lucky Lady“: Die Stadtkapelle Oettingen hat kürzlich ihr Frühjahrskonzert gegeben. Mit dabei waren auch die Nachwuchsensembles des Vereins. Vorsitzender Andreas Fuchs begrüßte die vielen Zuhörer, unter ihnen auch die Bürgermeisterin der Stadt Oettingen, Petra Wagner. Im Anschluss zeigte die Schülerkapelle noch einmal mit dem afrikanisch anmutenden Stück „Kalahari“ und mit der „Barcarole“ und dem „Cancan“ aus der satirischen Operette „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach ihr Können. Letzterer ist vielen unter dem Namen „Höllen-Cancan“ bekannt. Besonders bemerkenswert ist, dass die jungen Musiker bereits nach ein bis zwei Jahren Unterricht gemeinsam musizieren und äußerst souverän eine solche Bandbreite an Musikstilen vor großem Publikum präsentieren können.

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Klänge zur Kinderserie „Wickie“

Die Jugendkapelle gestaltete den zweiten Teil des Konzerts. Die jungen Musiker begrüßten die Zuhörer mit „Spirit of ´69“, einem lockeren Medley der beliebten Oldies „I’m A Believer“, „Massachusetts“ und „Take Me Home, Country Roads“, das zum Mitwippen einlud. Anschließend weckten sie mit der erfolgreichen Musik des kürzlich verstorbenen Komponisten Martin Böttcher Erinnerungen an die Abenteuer der Karl-May-Helden Winnetou und Old Shatterhand. Das folgende Stück „King’s Tower“ überzeugte durch die Abwechslung von ruhigen, majestätischen und flotten, lockeren Passagen. Danach präsentierte die Jugendkapelle wiederum bekannte Klänge mit der Musik zur Kinderserie „Wickie“. Die kam nicht nur bei den jüngeren Zuhörern gut an. Die Jugendkapelle beschloss ihren Teil des Konzertes mit „Tsaritsino“, einem Stück mit russischem Klangcharakter, und einer fröhlichen Rumba mit dem Titel „Mango Walk“ als Zugabe.

Von Frank Sinatra bis zu einem Marsch

Nach der Pause und einigen Ehrungen (Bericht folgt) übernahm die Stadtkapelle. Sie begeisterte die Zuhörer gleich zu Beginn mit fetzigem Rock’n’Roll aus dem Musical „Grease“ und einer Mischung cooler Klassiker von Frank Sinatra. Liebhaber der traditionellen Blasmusik kamen bei dem anschließenden Marsch von Timo Dellweg mit dem Titel „Der Märchenkönig“ auf ihre Kosten. Mit dem darauffolgenden Stück „Lord Tullamore“ vermittelte die Stadtkapelle ihren Zuhörern Eindrücke irischer Volksmusik. Den Abschluss des Konzertes bildete ein Arrangement der Musik zum tschechischen Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Aufgrund des großen Beifalls des Publikums spielte die Stadtkapelle gleich zwei Zugaben, nämlich den Säbeltanz aus dem Ballett Gayaneh und den Titel „My Way“ aus dem Frank-Sinatra-Medley. So wurden die Zuhörer ganz zum Schluss mit schönen, ruhigen Saxofonklängen verabschiedet, die den gelungenen Abschluss eines musikalischen Abends bildeten, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei war.

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