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Christgarten

14.05.2012

Fürstin Delia beigesetzt

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Auch Fahnenabordnungen vieler Wallersteiner Vereine erwiesen Fürstin Delia, die in den letzten Jahren sehr zurückgezogen in Wallerstein lebte, die letzte Ehre.

Während der Trauerfeierlichkeit verstarb der ehemalige Büroleiter von Schloss Baldern

Wallerstein/Christgarten Eine Woche nach ihrem Tod ist Delia Fürstin zu Oettingen-Wallerstein am Samstagmittag in Christgarten im Kreise der Familie, weiterer Vertreter des Adels sowie der Mitarbeiter des Fürstlichen Hauses beigesetzt worden. Noch während der Trauerfeierlichkeiten in Christgarten brach der ehemalige Büroleiter von Schloss Baldern, Willi Winter, plötzlich zusammen. Weder Erste-Hilfe-Maßnahmen noch der Notarzt konnten dem über 70-Jährigen helfen: Er starb an Ort und Stelle.

Die im Alter von 93 Jahren verstorbene Fürstin war zunächst in der St.Anna-Hofkapelle in Wallerstein aufgebahrt. Nach der Aussegnung zelebrierte Abt Norbert Stoffels (Neresheim) zusammen mit dem Nördlinger Dekan Paul Erber, dem Direktor der Gebetsstätte Marienfried und früheren Pfarrer von Wallerstein, Clemens Henkel, dem Ruhestandsgeistlichen und Künstler Nikolaus Stark (Wallerstein) und dem Wallersteiner Ortspfarrer Jürgen Eichler das Requiem in der Pfarrkirche St. Alban zu Wallerstein.

Danach begab sich der Trauerzug, angeführt vom jetzigen Fürsten Moritz, seiner Gattin und Fürstin Lioba zu Oettingen-Wallerstein sowie dem Bruder der Toten, Alfred Schenk Graf von Stauffenberg nach Christgarten. Fürstin Delia wurde an der Mauer des idyllisch gelegenen ehemaligen Kartäuser-Kloster beigesetzt – neben ihrem Mann Carl Friedrich Fürst zu Oettingen-Wallerstein, der im März 1991 verstorben war.

Die Trauerfeierlichkeiten wurden musikalisch umrahmt von den Jagdhornbläsern der Kreisgruppe Nördlingen und der Parforcehorn-Gruppe „Freischütz Schwaben“. Auch Fahnenabordnungen vieler Wallersteiner Vereine erwiesen Fürstin Delia, die in den letzten Jahren sehr zurückgezogen in Wallerstein lebte, die letzte Ehre. (vc)

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