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Augsburg

20.11.2020

Gebürtiger Rieser Karl-Georg Michel steht vor neuen Aufgaben im Bistum Augsburg

Der gebürtige Rieser Dr. Karl-Georg Michel hat im Bistum Augsburg ein neues Aufgabengebiet.
Bild: Nicolas Schnall

Der gebürtige Rieser ist im Bistum Augsburg nun mit dem Thema Schöpfung betraut. Zuvor war er Pressesprecher der Kirche.

Die Sorge um die „Bewahrung der Schöpfung“ ist für Bischof Dr. Bertram Meier ein Kernthema seines pastoralen Wirkens. Damit dieses Anliegen noch mehr Wirkung entfalten kann, wird der Bischof über die diözesane Umweltbeauftragte Andrea Kaufmann-Fichtner hinaus noch einen weiteren kompetenten Referenten mit dem Thema der Bewahrung der Schöpfung betrauen.

Der bisherige Pressesprecher des Bistums Augsburg, Dr. Karl-Georg Michel (54), übernimmt diesen für den Bischof wichtigen Auftrag. Er sei sehr froh, mit Michel einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der katholischen Soziallehre, in der er promoviert hat, für diese zukunftsweisende Aufgabe gewonnen zu haben, betont Bischof Meier: „Zugleich spreche ich Herrn Dr. Michel meinen Dank, meine Anerkennung und Wertschätzung für seine bisherige Tätigkeit als Leiter der diözesanen Kommunikations-Abteilung aus. Er hatte in den vergangenen Jahren vielfältige und anspruchsvolle Themen zu bewältigen.“

Michel diente der Kirche von Augsburg als Pressesprecher

Michel blickt dankbar „auf acht spannende und kurzweilige Jahre“ zurück, in denen er der Kirche von Augsburg als Pressesprecher diente: „Diese Zeit war mit Fragen und Themen verbunden, die emotional und bewegend waren. Doch jetzt ist es angebracht, Abschied zu nehmen und neu aufzubrechen. Ich freue mich, in der Diözese mit Frau Kaufmann-Fichtner das Themenfeld Umwelt und Schöpfung starkmachen zu können. Bei diesem wichtigen Zukunftsthema kann ich an meine Dissertation und früheren wissenschaftlichen Arbeiten anknüpfen, in denen ich mich mit Konsumethik und Nachhaltigkeit befasst habe.“

Michel ist in Nördlingen geboren und in Amerdingen aufgewachsen. Zu seiner neuen Aufgabe sagt er unserer Redaktion auch, dass er seine Liebe zur Natur von seinen Eltern habe. „Wir waren als Kinder oft und lange mit ihnen im Wald unterwegs. Und mein Vater hat mir einmal, da war ich vielleicht vier oder fünf Jahre alt, Rebhühner gezeigt. Die sind an einer Hecke aufgeflogen. Ich erinnere mich noch heute an die Stelle.“ Die Hecke gibt es zwar heute nicht mehr, auch Rebhühner habe er in der freien Natur nicht mehr gesehen. Aber, so sagt er: „Vielleicht kann ich ja in den kommenden Jahren dazu beitragen, dass auch Geschöpfe wie Rebhühner in unserer reichen Kultur- und Naturlandschaft wieder ihren Platz finden. Das ist meine Vision.“

Nachfolger Michels als Kommunikationschef der Diözese und Sprecher des Bischofs wird Ulrich Bobinger (60). Der Historiker und Germanist arbeitete im In- und Ausland als Reporter für verschiedene nationale TV-Sender wie SAT.1, n-tv und das ARD-Auslandsfernsehen, ehe er vor rund 20 Jahren als Bereichsleiter TV/Radio im diözesaneigenen Sankt Ulrich Verlag die Verantwortung für die elektronischen Medien übernahm. (PM/VMÖ)

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