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Zukunft Almarin

27.07.2018

Gelder aus Brüssel für das Almarin?

Bild: Szilvia Izsó

Für die Machbarkeitsstudie wäre es möglich, sich aus einem EU-Fördertopf zu bedienen. Was die jüngste Sitzung des Gremiums in Mönchsdeggingen ergeben hat.

Im Mittelpunkt der Sitzung des Exekutivausschusses der Leader-Region „Monheimer Alb Altmühl Jura“ stand die geplante Machbarkeitsstudie zu einer möglichen Wiederinbetriebnahme des Almarins in Mönchsdeggingen. Sie soll bekanntlich Grundlage für das weitere Vorgehen sein.

Der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region, Günther Pfefferer, hat den Versuch angeregt, Zuschüsse aus Brüssel für die Studie zu generieren. Bei Leader handelt es sich um ein Förderprogramm der EU, mit dem innovative Projekte im ländlichen Raum unterstützt werden.

Die Studie ist vom Landkreis Donau-Ries noch nicht in Auftrag gegeben, weil nicht endgültig feststeht, ob es eine EU-Förderung geben könnte. Nach Angaben von Regionalmananger Klemens Heininger liegen die Ausschreibungsunterlagen im Landratsamt „fertig in der Schublade“. Sobald eine Zusage vom Leader-Koordinator am Amt für Landwirtschaft und Forsten in Nördlingen, Erich Herreiner, vorliege, würden die entsprechenden Angebote eingeholt.

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Für eine solche Expertise hat der Ausschuss bei seiner Versammlung im „Gasthaus Rose“ einzelne Auswahlkriterien erörtert und diesen letztlich einmütig zugestimmt. Der Manager der Lokalen Aktionsgruppe, Friedrich Eckmeier, äußerte sich hinsichtlich der EU-Gelder zuversichtlich.

Die entsprechenden Voraussetzungen seien seiner Ansicht nach gegeben. Einig waren sich die Versammlungsteilnehmer, dass die laufenden Betriebskosten des Bades ein wesentlicher Punkt der Machbarkeitsstudie sein müssten. Dass das Almarin im Falle einer Wiedereröffnung nicht kostendeckend zu betreiben sein werde, sei klar, betonte Eckmeier.

Mönchsdeggingens Bürgermeister Karl Wiedenmann sagte, eine finanzielle Beteiligung anderer Kommunen an der Studie könne abgefragt werden, wenn eine belastbare Kostenberechnung vorliege. Sein Wunsch wäre es, alle 44 Landkreiskommunen dabei zu haben.

Danach, so Wiedenmann weiter, müsse man mit der Frage auf die Gemeinden zugehen, ob sie sich an einem Zweckverband zum Betrieb des Almarins beteiligen würden. Schade wäre es, wenn trotz des großartigen Engagements der örtlichen DLRG-Gruppe, der Wasserwacht, des Landkreises und der über 700 Mitglieder im Förderverein das Vorhaben letztlich scheitern würde.

Übereinstimmend vertraten die LAG-Mitglieder die Auffassung, dass ein Geopark-Ries-Besucherzentrum in Mönchsdeggingen positive touristische Effekte auf ein „neues Almarin“ hätte. Wie berichtet, strebt Landrat Stefan Rößle trotz mancher Widerstände ein solches Projekt an. Auch hierfür soll es eine Machbarkeitsstudie geben.

Weitere Themen der Veranstaltung waren der Aufbau eines zentralen Gartens, um die Vielfalt der Kernobstsorten in Bayerisch-Schwaben aufzuzeigen, sowie die Beteiligung an dem Kooperationsprojekt Geo-Radweg Naturpark Altmühltal.

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