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Dankgottesdienst

22.05.2015

Generalsanierung hatte große Unterstützung

Ein Niederhofener Schmuckstück: Nach der Generalsanierung ist die Kapelle jetzt wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Bild: Richard Jungbauer

Kapelle in Niederhofen erstrahlt jetzt in neuem Glanz. 850 Stunden Eigenleistung

Mit großer Freude hat die Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Ulrich und Stephan Ehingen den Abschluss der Generalsanierung der Filialkapelle in Niederhofen gefeiert. Der Festgottesdienst wurde von Stadtpfarrer Dr. Ulrich Manz und dem aus Niederhofen stammenden Benefiziaten Tobias Brantl zelebriert. Eine große Zahl an Ehrengästen und Gemeindemitgliedern sowie die Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine wohnten dem feierlichen Gottesdienst bei. Musikalisch wurde er von Organist Josef Christ und dem Gesangverein Frohsinn Ehingen-Niederhofen unter Leitung von Elisabeth Grimm gestaltet.

Auf Anregung von Geistlichem Rat Anton Simon sollte die Kapelle zur Primiz von Tobias Brantl in neuem Glanz erstrahlen. Die statischen Anforderungen haben jedoch eine Generalsanierung erfordert. Dank großzügiger Zuwendungen der Bischöflichen Finanzkammer, der Stadt Oettingen, der Bayerischen Landesstiftung, des Landkreises Donau-Ries, des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, des Bezirkes Schwaben, des Fürstlichen Hauses Oettingen sowie der Sparkasse Donauwörth und der Raiffeisen-Volksbank Ries konnte die Baumaßnahme realisiert werden.

Kirchenpfleger Franz Miller stellte nach dem Gottesdienst den Ablauf der Sanierungsarbeiten dar und dankte allen Zuschussgebern. Sein Dank galt Architekt Sepp Ruhland, der Mesnerin Anna Meyr sowie den zahlreichen Helfern, die über 850 Stunden Eigenleistung erbracht haben. Stellvertretend für alle Eigenleister wurden Johann Miller, Rudi Geiger und Karl Jankovsky als Helfer mit den meisten Arbeitsstunden mit einem Geschenk geehrt. Architekt Ruhland dankte in seinem schriftlichen Grußwort den Handwerkern mit folgendem Wortlaut „Es war eine schöne Erfahrung zu sehen, dass es Handwerker gibt, die über ihren eigentlichen Auftrag hinaus mit der Sache verbunden sind. Das spürt man an ihrem Werk“. Ein Dankeschön galt auch den Nachbarsfamilien für die Erduldung der Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Ein herzliches Dankeschön galt F. Morarous vom Landratsamt Donau-Ries, Dr. Weis vom Landesamt für Denkmalpflege, H. Kügler vom Diözesanbauamt sowie dem Stadtbauamt Oettingen für die fachliche Begleitung der Baumaßnahme.

Patronatsherr Fürst Albrecht zu Oettingen und Oettingen-Spielberg, Landrat Stefan Rößle, MdB Ulrich Lange, Bürgermeisterin Petra Wagner sowie Ortssprecher Bernhard Raab würdigten in ihren Grußworten die gelungene Sanierung der Kapelle, die um 1730 erbaut wurde. Nach dem Gottesdienst und den Festansprachen trafen sich die Besucher zum gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus.

Ein besonderes Highlight war der von der Katholischen Landvolkbewegung organisierte Kapellentag am Nachmittag des Festsonntages. Rieser Alphornbläser eröffneten die von Benefiziat Tobias Brantl gestaltete Andacht. Tobias Brantl und PGR-Vorsitzender Richard Jungbauer erläuterten den zahlreichen Besuchern des 3. Kapellentages die Entstehungsgeschichte der Kapelle und gaben Ausführungen zu den Kunstwerken und brachten den Besuchern das „Fünf-Wunden-Thema“ näher. Die Vorsitzende des Landvolkes Barbara Stelzle bedankte sich für die Organisation des Kapellentages in Niederhofen, der unter dem Motto „Kapellen erzählen – lebendige Glaubenszeugen unserer Heimat“ stand. Der Nachmittag klang mit einer gemütlichen Einkehr im Gemeindehaus bei Kaffee und Kuchen aus.(pm)

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