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20.07.2010

Glücksfall mitten in der Stadt

Oettingen 25 Jahre Seniorenwohnanlage Oettingen wurden jetzt gebührend gefeiert: Im großen Garten der Oettinger Einrichtung, mit Musik der Stadtkapelle Oettingen, vielen kulinarischen Köstlichkeiten, Sekt, Kaffee, Kuchen und Grußworten, in denen insbesondere der "gute Geist", der in der Einrichtung herrsche, hervorgehoben wurde.

Im Namen des Einrichtungsbetreibers, der Phönix-Seniorenzentren Beteiligungsgesellschaft mbH (Teil der Korian-Gruppe) gratulierte hier zunächst Regionalmanager Matthias Mohr vor versammelter Bewohnerschaft im Festzelt.

Im Oktober seien es 35 Pflegeeinrichtungen, die Phönix in Deutschland betreibe, mit insgesamt 3000 Arbeitsplätzen, lautete seine Information.

Fest im sozialen Gefüge der Stadt Oettingen eingebunden, sei die Oettinger Seniorenwohnanlage, stellte dann Einrichtungsleiter Klaus Huber fest: "Das ist nicht das Verdienst einzelner, sondern das Ergebnis einer engagierten Zusammenarbeit während der zurückliegenden 25 Jahre mit der Stadt, mit Institutionen, Vereinen, Behörden und Bürgern sowie den Ärzten und den Kliniken des Landkreises."

Glücksfall mitten in der Stadt

Außerdem könne das Haus auf eine große Anzahl ehrenamtlich tätiger Menschen zählen.

Wichtiger Indikator

Wie eine Gesellschaft mit ihren Senioren umgehe, sei ein wichtiger Indikator für das soziale Gefüge, führte der stellvertretende Landrat Peter Schiele den Reigen der Gratulanten fort: "Dieses Haus genießt einen hervorragenden Ruf und es gelingt den Mitarbeitern hier, den Jahren Leben zu geben." Für "25 Jahre im Dienste unserer Gesellschaft" dankte dann Oettingens Bürgermeister Matti Müller. Bezogen auf die Bevölkerungszahl gehöre Oettingen zu den best aufgestellten Kommunen, in Bezug auf Einrichtungen für Senioren. Perfekt sei der Standort, den man vor 25 Jahren für das Haus gefunden habe: "Am Rande der Altstadt, mitten in Oettingen, ruhig aber zentral und in Nachbarschaft zu Schulen und Kindergarten."

Raidel stellte die Weichen

Als einen "Glücksfall" für Oettingen bezeichnete dann Altbürgermeister Dieter Paus die Seniorenwohnanlage. Die Weichen dafür habe sein Vorgänger, Hans Raidel, gestellt, betonte Paus. "In diesem Haus herrscht ein guter Geist", sagte dann Raidel selbst. Er erinnerte daran, dass das Vorhandensein eines Seniorenzentrums eine sehr wichtige Voraussetzung für das Förderprogramm Soziale Stadt gewesen sei, von dem Oettingen derzeit sehr profitiere.

Profitiert von moderaten sommerlichen Temperaturen hat dann der anschließende Festverlauf mit Musik von "Helmut und Rudi", einer Tanzdarbietung der "Edelfreien Danzerey", den Goaßlschnalzern Maihingen, "Seenland Alphornbläsern, Flohmarkt, Losbude, Glücksrad und allerhand Informationen rund um die Versorgung am Lebensabend. (heja)

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