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Löpsingen

08.05.2015

Größtes Projekt ist der Kindergarten

Der Kindergarten war Thema bei der Bürgerversammlung in Löpsingen. Er soll für insgesamt 750000 Euro saniert werden.
Bild: Jim Benninger

750000 Euro soll der Umbau kosten. Die Bürger ärgern sich über „Rossbollen“

Löpsingen Einige größere Bauvorhaben gibt es derzeit in Löpsingen. Dies interessierte bei der Bürgerversammlung im Saal der Landgaststätte Schwarz rund 100 Besucher. Die begrüßte Ortssprecherin Gudrun Gebert-Löfflad und führte zunächst das vor Augen, was seit der Bürgerversammlung Ende 2012 im Ort geschaffen wurde. So wurde das Sportgelände mit Ballfangnetz und Parkplatzbau weiter verbessert sowie das Gemeindezentrum mit neuen Fenstern versehen, zudem dort Toiletten und Eingangsbereich neugestaltet.

Während der Flurneuordnung renaturierte man den Steinbach und weihte dort einen Bildstock ein. In der Raiffeisenbak wurde mithilfe der Dorfvereine ein Defibrillator aufgestellt. Leider sei der bisherige Fahrzeugwaschplatz abgesprochen worden, ein Ersatzplatz werde gesucht, so die Ortssprecherin, die danach auf die kommenden Vorhaben blickte.

So werde heuer die Sanierung des Kindergartens eine der größten Baumaßnahmen im Dorf seit Jahren. Aus der zunächst vorgesehenen Erneuerung der Fenster und Auflagen des Brandschutzes sei inzwischen eine Generalsanierung geworden. Auch an der örtlichen Schule müsse dem Brandschutz Genüge getan werden, zudem erhalte sie einen neuen Anstrich. Auch fahren viele an der Ortseinfahrt von Wallerstein immer noch zu schnell, warum man dort eine weitere Lösung suche.

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Anschließend dankte Oberbürgermeister Hermann Faul Gebert-Löfflad als erster Frau, die ins Amt einer Nördlinger Bürgermeisterin gewählt wurde und sich mit ihrem Stadtratskollegen Hans Puffer viel für den Ortsteil einsetze. Faul hatte auch Zahlen für den Kita-Umbau, der wohl eine 750000 Euro in Anspruch nehmen werde. Die Stadt übernehme davon circa 470 000 Ezro, der Freistaat gebe 25 Prozent Zuschüsse, Landeskirche und Kirchengemeinde wenden zusammen rund 91000 Euro auf.

In seinem Haushaltsbericht sprach Kämmerer Bernhard Kugler auch von dem in den Ortsteil gesteckten Geld. So rechne man aufgrund der Aufwendungen bei der Grundschule dort heuer mit einem Verlust von 198 000 Euro, und auch die örtliche Turnhalle verschlinge mit Abschreibungen derzeit rund 100000 Euro im Jahr. Die größte Löpsinger Aufwendung sei im diesjährigen Haushalt eine erste Rate von 370 000 Euro für die Kita. Auch Planunskosten für ein neues Feuerwehrhaus seien eingestellt, verwirklichen könne man dies allerdings erst 2017.

Stadtplaner Philipp Wettemann stellte die Erweiterung des Löpsinger Baugebietes „In der Breite“ vor, dessen Pläne man bis 12. Juni auch im Nördlinger Pfandhaus besichtigen könne. Es werde 18 neue Plätze entlang einer geraden Durchgangsstraße sowie eine Ortsrandbegrünung und ein 4000 Quadratmeter großes Regenrückhaltebecken in Richtung Pfäfflingen erhalten.

Die Bürger interessierte unter anderem der Bauzwang im neuen Baugebiet, der bei drei Jahren liege, so der Oberbürgermeister. Aber auch mit einem Löpsinger Lkw-Parkplatz, Parkgebühren am Nördlinger Krankenhaus und den Schwellen sowie Verschmutzungen auf dem Radweg nach Nördlingen waren einige Anwesende nicht einverstanden. „Rossbollen“ sollten auch auf den städtischen Volksfesten schneller entfernt werden, meinte ein Bürger. Zudem ging es wieder einmal um den „Schandfleck“ im Stadtteil, einigen seit Jahrzehnten halbfertigen Bauten an der Egerbrücke. Die würde man zwar gerne wieder entfernen lassen, so Faul, müsse dabei aber seit längerer Zeit die Entwicklung der Erbschaftsangelegenheit abwarten. Auch die schlechte Qualität der Betonstraße nach Wallerstein wurde wieder einmal kritisiert, zudem eine Verbesserung der Ausfahrt bei der Raiffeisenbank wegen einer hohen Hecke gefordert. Während man dafür einen Ortstermin anstreben könne, müsse man für ein neues Feuerwehrauto in Löpsingen noch Geduld haben, diese werden in den Stadtteilen nach Dringlichkeit angeschafft, so der Oberbürgermeister. Schließlich sagte die Ortssprecherin noch die zügige Sanierung der Löpsinger Brücken Weiler 7 und 14 im Spätsommer zu und schloss mit Dank vor allem an Landjugend und Feuerwehr, die heuer für die Maibaumfeierlichkeit gleich zwei Veranstaltungsorte auf- und abbauen mussten.

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