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Marktoffingen

14.06.2017

Großprojekt Kanalsanierung

In den nächsten Jahren müssen dafür bis zu 4,5 Millionen Euro aufgewendet werden. Zeitplan vorgestellt

Bis zum Jahr 2020 muss die Gemeinde Marktoffingen bis zu 4,5 Millionen Euro für die Generalsanierung des Kanalsystems in der Gesamtgemeinde, also einschließlich des Ortsteils Minderoffingen, aufbringen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte Josef Tremel vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Augsburg die entsprechenden Planungen vor. Laut Tremel kann die Kommune mit bis zu 60 Prozent an staatlichen Zuschüssen rechnen. Bürgermeister Helmut Bauer machte allerdings deutlich, dass die Investitionssumme nur dann erreicht werde, wenn „alles gemacht wird“. Über Umfang und Zeitplan der Sanierung entscheide der Gemeinderat, betonte Bauer. Vorgesehen ist, die Sanierungsarbeiten in drei Bauabschnitten abzuwickeln. In einem ersten Schritt soll die Walter-Stelzle-Straße in Angriff genommen werden, die ohnehin ausgebaut wird (wir berichteten). Dort sind für die Erneuerung des Abwasserkanals nach derzeitigen Berechnungen rund 400000 Euro veranschlagt. Die Gesamtsanierung der rund 300 Meter langen Ortsstraße wird sich laut Bauer bei rund 700000 Euro bewegen.

Baubeginn könnte bereits Ende 2017 sein

Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden. Baubeginn könnte Ende 2017/Anfang 2018 sein.

Als zweiten Bauabschnitt schlug Ingenieur Tremel die Dorfstraße in Minderoffingen vor. Das größte Problem dort liege in dem hohen Fremdwasseranteil, dem der darunter liegende Abwasserkanal ausgesetzt sei. Nach derzeitigem Stand muss dieser durch einen neuen ersetzt werden, was laut Rathauschef Bauer zwischen 600000 und 800000 Euro kosten werde. Die Umsetzung ist 2018 oder 2019 vorgesehen.

Der dritte Schritt umfasst die größenmäßige Anpassung der Abwasserleitungen an der Bahnunterführung in Marktoffingen Richtung Maihingen. Diese sind derzeit zu klein dimensioniert. Bei Starkregen komme es hier häufig zu Überschwemmungen, erklärte Helmut Bauer das Vorhaben.

Bürger werden an den Kosten beteiligt sein

Der Bürgermeister wies zudem darauf hin, dass die Bürger entsprechend dem geltenden Gesetz an den Investitionskosten für die Kanalsanierung beteiligt werden müssten. In welcher Form, ob über Gebühren oder Beiträge, werde der Gemeinderat zu gegebener Zeit entscheiden.

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