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Nördlingen

23.01.2018

Grüne wollen B25-Brezel zu Fall bringen

Mit Gisela Pösges hatte sich der Grünen-Kreisverband eine Kennerin der Ries-Geologie als Referentin zum Neujahrsempfang ins Jufa eingeladen: Kreisrätin Andrea Eireiner (von links), Wolfram Wegele, Kreisvorsitzende Ursula Kneißl-Eder, Gisela Pösges, Landtagskandidatin Eva Lettenbauer, Reinhard Neff und Stadtrat Wolfgang Goschenhofer.
Bild:  Bernd Schied

Der Neujahrsempfang des Kreisverbandes stand im Zeichen der Ries-Geologie.

Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Donau-Ries will möglichst zeitnah sein bereits im vergangenen Jahr angekündigtes Gutachten zur Hesselbergbahn für die Strecke von Nördlingen nach Gunzenhausen in Auftrag geben. In die Expertise sollen zwei zusätzliche Halte in Hainsfarth und im Nördlinger Industriegebiet aufgenommen werden. Die Partei erhofft sich dadurch zusätzliches Fahrgastpotenzial, sodass der Schwellenwert von 1000 Fahrgästen pro Tag erreicht wird und die Bayerische Eisenbahngesellschaft auf dieser Strecke Nahverkehrszüge bestellen kann. Dies kündigte die Direktkandidatin der Kreis-Grünen für die Landtagswahl, Eva Lettenbauer, beim Neujahrsempfang des Kreisverbandes im Jugend- und Familiengästehaus in Nördlingen an.

Eine frühere Untersuchung durch den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg kam nur auf 960 Reisende an Werktagen. Das neue Gutachten wird Lettenbauer zufolge durch Spenden finanziert. Sie äußerte sich zuversichtlich, die notwendige Marke zu erreichen.

Widerstand kündigte der neue Sprecher der Nördlinger Grünen, Wolfram Wegele, gegen die sogenannte „Brezl-Lösung“ zur Anbindung des Heuweges an die Bundesstraße 25 an. Sollten die derzeitigen Planungen verwirklicht werden, hätte dies nach Worten Wegeles negative Auswirkungen auf die Rieser Kulturlandschaft. In welcher Form der Protest erfolgen soll, ließ der Grünen-Sprecher allerdings offen.

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Im Mittelpunkt des Neujahrsempfanges, an dem auch der Nördlinger Bürgermeister Markus Landenberger-Schneider (CSU) teilnahm, stand ein Vortrag der stellvertretenden Leiterin des Rieskratermuseums, Gisela Pösges, zur Entstehung des Rieskraters. „Die Geologie des Rieses ist ein Teil der Kultur“, sagte Pösges. Der Rieskrater genieße weltweit hohe Wertschätzung. Die Ries-Expertin ging auf die Bewerbung des Geoparks Ries als „Unesco Global Geopark“ ein und zeigte sich zuversichtlich, dass es gelingen könnte, 2019 das Label zu erhalten. Die bisherigen Signale der an dem Prozess beteiligten Stellen stimmten sie optimistisch. Die Nördlinger Grünen nahmen den Empfang zudem zum Anlass, ihren bisherigen Sprecher Rudi Koukol zu verabschieden. Das neue Sprecher-Duo besteht aus Reinhard Neff und Wolfram Wegele.

Das Ensemble „Flötentöne“ der Nördlinger Musikschule spielte beim Empfang.

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