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Augsburg

24.01.2020

Gülle-Mordprozess: Verteidiger stellen Befangenheitsantrag

In Augsburg findet der Prozess gegen einen Rieser Landwirt statt.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

In Augsburg fand der 15. Verhandlungstag im Gülle-Mordprozess gegen einen Rieser Landwirt statt. Die Verteidiger des Angeklagten stellten einen Antrag, in dem sie dem Gericht Befangenheit vorwarfen.

Anwalt Nico Werning hat am Freitag, am 15. Verhandlungstag im Prozess gegen einen Rieser Landwirt, einen Befangenheitsantrag gestellt. Er und seine Kollegen werfen dem Gericht vor, nicht unvoreingenommen und nicht an einer Aufklärung, die ihren Mandanten entlaste, interessiert zu sein.

Wernings Kollegin Martina Sulzberger sagte nach der Verhandlung, dass das Gericht nur der Frage nachgehe, wie ihr Mandant seine Frau umgebracht haben könnte.

Als Gründe führte Werning unter anderem die Gutachten der Sachverständigen an. So habe beispielsweise der Biomechaniker Jiri Adamec gesagt, dass das Spurenbild an Grube und Leiter darauf hinweisen könne, dass eine Person aus der Grube geklettert und daneben kollabiert sei. Einen Antrag vom 8. Januar zur Aufhebung des Haftbefehls des Angeklagten lehnte das Gericht in dieser Woche ab.

Gülle-Mordprozess: Verteidiger stellen Befangenheitsantrag

Im Oktober 2019 begann der Prozess gegen einen Landwirt aus dem Ries, dem vorgeworden wird, seine Frau umgebracht zu haben. Diese wurde im September 2018 bei einer Güllegrube in Birkhausen tot aufgefunden.

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