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18.07.2010

Gutes Zeugnis vom "Schulweg-Doktor"

Nördlingen Schüler der Grundschule Löpsingen sind verkehrssicher unterwegs und nach diesem Befund zeigt sich der "Schulweg-Doktor" des Auto Club Europa auch recht zufrieden. Beim Schulweg-Check des ACE-Kreises Nördlingen/Donauwörth wurden so gut wie keine verkehrstechnischen Sicherheitsmängel festgestellt.

"Wenn bei uns wider Erwarten ein Schulwegunfall passieren sollte, liegt es nach menschlichem Ermessen nicht an baulichen Gegebenheiten oder an der vorgenommenen verkehrsrechtlichen Beschilderung", sagte ACE-Kreisvorsitzender Florian Baar. Er lobte Schul- und Verkehrsbehörden sowie die Gebietsverkehrswacht ausdrücklich für die Ausübung ihrer Verkehrssicherungspflicht.

Auch an der Grundschule Mitte in Nördlingen wollten die ACE-Akteure einen Schulwege-Check durchführen. Leider fehlte hier die Unterstützung seitens der Schulleitung, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Schulwegdoktorteam setzte sich zusammen aus Schirmherrin MdB Gabriele Fograscher, dem Rektor der Grundschule Löpsingen Johann Martin, Ordnungsamtsleiter Jürgen Landgraf, den Elternbeiräten Ingrid Schabert, Silvia Maier und Ingeborg Rödel-Klieber, sowie den ACE-Kreisvorständen Albert Lanzinner, Kurt Seidel und Florian Baar.

In der abschließenden Besprechung wurde Bilanz gezogen, dass die Situation im Großen und Ganzen gut ist. Die Anregungen lassen sich einfach umsetzen, wie das auffrischen der Piktogramme, farbliche Kennzeichnung der Querungshilfen, wie auch ein größeres Tempo-30-Zeichen auf der Straße.

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Vom Elternbeirat wurde angeregt, eine mobile Tempomessanlage zum nächsten Schuljahresbeginn aufzustellen. Einschlägige Beobachtungen konnten die Schulwegdoktoren beisteuern: Fahrer und Kinder, die nicht angeschnallt waren, Kinder, die ohne Rückhaltesystem gebracht wurden oder Fahrer, die im Halteverbot der Bushaltebucht stehen bleiben. Beobachtet wurde auch, dass Kinder zur falschen Seite ausstiegen. Obwohl es einen Wendebereich gibt, wird dieser von den Eltern nicht genutzt.

Es wird auf der schmalen Straße gewendet und sogar rückwärts wieder auf die Verbindungsstraße nach Wallerstein zurückgefahren, obwohl hier die Kinder gerade zur Schule kommen.

Querungshilfen werden von den wenigsten Schülern genutzt.

50 Prozent Unfälle im Umfeld

Nach Angaben des ACE passieren 50 Prozent aller Schulwegunfälle im engen Wohnkreisumfeld von nur 500 Metern. Gemeinsam mit Schulbehörden, Eltern, Polizei und Gemeinden sondiert er deshalb Möglichkeiten, wie Schulwege sicherer gestaltet werden können.

"Uns war daran gelegen, dass wir mit der Aktion "Schulweg-Doktor" keine Gegnerschaft provozieren, sondern einen praktischen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit leisten", betonte ACE-Kreisvorsitzender und Regionalbeauftragter Florian Baar. (pm)

Weitere Infos unter www.ace-online.de/Schulwegdoktor.

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