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Holzminden/Nördlingen

16.12.2020

Hackerangriff: Symrise soll offenbar erpresst werden

Der Aromenspezialist Symrise aus Holzminden mit Zweigstelle in Nördlingen ist Opfer einer Cyberattacke geworden.
Bild: Peter Steffen, dpa

Der Aromenhersteller mit Standort in Nördlingen muss IT-Systeme vom Netz nehmen. Das zuständige LKA ist eingeschaltet.

Der Aromenspezialist Symrise aus Holzminden mit Zweigstelle in Nördlingen ist Opfer einer Cyberattacke geworden. „Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um eine kriminelle Handlung mit erpresserischer Absicht“, sagte am Dienstag eine Unternehmenssprecherin. Die IT-Systeme seien sofort vom Netz genommen worden. Die Auswirkungen würden nun analysiert. Unter „Wir arbeiten eng mit den staatlichen Behörden und dem Landeskriminalamt zusammen“, sagte die Sprecherin. Die für Nördlingen zuständige Kriminalpolizei in Dillingen ist indes nicht involviert, wie der Leiter auf eine Nachfrage sagt.

Das Unternehmen arbeite daran, die betroffenen Systeme zeitnah wieder hochfahren zu können. Unter anderem sind Mitarbeiter nur über persönliche E-Mailadressen oder Telefonnummern zu erreichen. Zuerst hatte das Handelsblatt über den Cyberangriff berichtet.

Hacker greifen Symrise an: LKA eingeschaltet

Symrise ist ein Hersteller von Geruchs- und Geschmacksstoffen, dessen Produkte in vielen Konsumgüterartikeln und auch in Nahrungsmitteln stecken. Im Sommer hatte das Unternehmen knapp den Einzug in den Aktien-Leitindex Dax verpasst. Symrise gehört zum MDax der mittelgroßen Aktiengesellschaften. Der Umsatz lag 2019 bei 3,4 Milliarden Euro. (RN/dpa)

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