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Hintergrund zur Wahl

02.01.2019

Hainsfarth: In gut zehn Wochen wird gewählt

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In Hainsfarth wird am 10. März ein neuer Bürgermeister gewählt.
Bild: Verena Mörzl

Am Mittwoch findet die Nominierungsveranstaltung der„Bürgerliste Hainsfarth“ statt. Wahltermin ist der 10. März. Was Sie bisher wissen müssen.

Am heutigen Mittwoch, 2. Januar, will die neu gegründete „Bürgerliste Hainsfarth“ den Grundstein für die Wahl von Klaus Engelhardt zum neuen Bürgermeister der Nordriesgemeinde legen. Bei ihrer Zusammenkunft im Gasthaus Bayerischer Löwe (Beginn 19 Uhr) soll der bisherige Vizebürgermeister offiziell zum Kandidaten nominiert werden. Der Urnengang findet am 10. März statt.

Ob es noch weitere Kandidaten geben wird, ist offen. Bis Mitte Januar läuft die Frist. In der Kommune geht man allerdings von keinen weiteren Bewerbern aus.

Wie berichtet, wird die Neuwahl notwendig, weil der bisherige Rathauschef Franz Bodenmüller am 31. Dezember auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niedergelegt hat. Bereits seit dem Frühjahr 2018 amtierte Bodenmüller nicht mehr. Insgesamt neun Jahre leitete er die Geschicke der rund 1400 Einwohner zählenden Gemeinde.

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Engelhardt will Familientradition fortsetzen

Für Klaus Engelhardt, inzwischen 50 Jahre alt und als Produktionsleiter bei Engelhardt-Druck in Nördlingen beschäftigt, kommt die Bürgermeisterwahl früher als gedacht. Allgemein wurde davon ausgegangen, dass der gelernte Schreiner bei den regulären Kommunalwahlen 2020 ohnehin angetreten wäre.

Im Falle seiner Wahl im März würde er eine Familientradition fortsetzen. Sein Vater Max war bereits von 1976 bis 1996 Hainsfarther Bürgermeister und hat in dieser Zeit erste wichtige Infrastrukturprojekte in der Gemeinde vorangebracht.

Engelhardt würde nach eigenen Angaben das Bürgermeisteramt nebenamtlich ausüben und bei seinem bisherigen Arbeitgeber in Teilzeit beschäftigt bleiben. Seinen Fokus will er jedoch auf die kommunalpolitische Aufgabe richten.

Breite Anerkennung hat sich Klaus Engelhardt in dem Dreivierteljahr als Bodenmüller-Stellvertreter erworben. Souverän, unaufgeregt und konsequent hat er zusammen mit dem Gemeinderat die anstehenden Aufgaben erledigt und auch so manch Unerledigtes abgearbeitet.

Von daher war es auch wenig überraschend, dass die Initiative für eine neue Wählergruppe vom Gemeinderat ausging. Sieben der neun amtierenden Räte aus Hainsfarth gründeten vor Weihnachten die „Bürgerliste“, die neben der Nominierung ihres Bürgermeisterkandidaten auch bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2020 mit eigenen Bewerbern für die Gemeinderatswahl antreten will.

Die Gründungsmitglieder der Bürgerliste Hainsfarth sind (von links) Gerhard Engelhardt, Joachim Eberle, Manfred Koch, Klaus Engelhardt, Herbert Seefried, Walter Ulrich, Helmut Kunder und Eduard Randi.
Bild: Engelhardt


Eine Hürde steht dem Kandidaten noch bevor

Eine Hürde muss Klaus Engelhardt nach der Nominierungsversammlung am heutigen Mittwoch noch nehmen. Weil die Bürgerliste Hainsfarth eine neue Wählergruppe mit einem neuen Bürgermeisterkandidaten ist, schreibt das Bayerische Gemeindewahlgesetz vor, dass der Wahlvorschlag über die erforderlichen zehn Unterschriften hinaus von weiteren Wahlberechtigten unterstützt werden muss. Deren Zahl richtet sich nach der Zahl der Einwohner der jeweiligen Kommune. Im Falle Hainsfarths wären es 50 weitere Unterschriften, die Klaus Engelhardt bräuchte, um am 10. März offiziell antreten zu können.

Diese zu leisten, ist bis zum Montag, 28. Januar, 12 Uhr, bei der Verwaltungsgemeinschaft im Oettinger Rathaus zu den üblichen Öffnungszeiten sowie an drei Tagen (18./25./26. Januar) in der Gemeindekanzlei in Hainsfarth möglich.

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