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Gemeinderat

09.01.2019

Hainsfarth testet Solarlaterne

Im Bereich des Kindergartens gilt künftig zeitweise Tempo 30

Die Gemeinde Hainsfarth setzt künftig möglicherweise auf Straßenbeleuchtungen aus erneuerbaren Energien. Um auszuprobieren, ob dies in der Praxis auch funktioniert, hat sich der Gemeinderat in seiner ersten Sitzung des neuen Jahres darauf verständigt, einen Probebetrieb mit einer Solar-Laterne zu starten. Infrage kommt dafür der Verbindungsweg vom Burschel zum Sportplatz.

Die Firma Automatentechnik Baumann hat nach Angaben von Vizebürgermeister Klaus Engelhardt der Kommune angeboten, kostenlos ein Jahr lang diese neue Form einer Straßenlampe zu testen. Sollte der Versuch erfolgreich verlaufen, könne er sich die Anschaffung einer Solarlaterne gut vorstellen, so Engelhardt. Die Kosten beliefen sich dann auf rund 2300 Euro. Im Gegensatz zu herkömmlichen Laternen benötigt man hier keinen Anschluss an das Stromnetz. Demzufolge muss auch kein Erdreich aufgerissen werden, was zusätzliche Kosten erspart. Engelhardt zufolge ist bei einer Solarlaterne die Lichtstärke flexibel programmierbar und sie könnte überall im Ort aufgestellt werden.

Mit der Zeit gehen will Hainsfarth auch bei den Feldgeschworenen. Mittlerweile hat in dem wohl ältesten Ehrenamt Bayerns die moderne Technik Einzug gehalten. Bisher war es eine gewisse Herausforderung, die Flurgrenzen zu bestimmen und Grenzsteine aufzuspüren. Mit der GPS-Technik ist dies erheblich komfortabler. Deshalb hat der Rat beschlossen, sich zusammen mit anderen Kommunen in der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen am Kauf eines solchen GPS-Gerätes zu beteiligen, auf das die Gemeinden nach vorheriger Absprache Zugriff haben. Der Anschaffungspreis liegt bei rund 22000 Euro brutto. Auf Hainsfarth würde ein Anteil von 3900 Euro entfallen.

Eingeführt werden soll nach einem einstimmigen Beschluss Tempo 30 im Bereich des Kindergartens. Allerdings gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht immer, sondern nur von Montag bis Freitag 7 bis 17 Uhr.

Großzügig zeigte sich das Gremium im Zusammenhang der anstehenden Erneuerung des Glockenstuhls im Turm der Steinharter Kirche Peter und Paul. 1000 Euro will die Gemeinde dazu beisteuern und damit ihre Solidarität mit der Kirchengemeinde zum Ausdruck bringen. Nach Angaben von Gemeinderat Matthias Fritzsche, der im Steinharter Kirchenvorstand mitarbeitet, wird das Vorhaben rund 40 000 Euro kosten. (bs)

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