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Hainsfarth

28.09.2018

Hainsfarths Bürgermeister will zurücktreten

Franz Bodenmüller
Bild: Archivfoto: Verena Mörzl

Franz Bodenmüller hat seine Entlassung beantragt. Wie es nun in der Gemeinde weiter geht.

Der Bürgermeister der Gemeinde Hainsfarth, Franz Bodenmüller (FWG), hat aus gesundheitlichen Gründen seine Entlassung aus dem Amt beantragt. Das teilte am Freitag das Landratsamt Donau-Ries mit. Bodenmüller ist seit mehreren Monaten krankgeschrieben und wird vom Zweiten Bürgermeister, Klaus Engelhardt, vertreten. Was dem Hainsfarther konkret fehlt, darüber wurden bislang keine Angaben gemacht. Zunächst hieß es, dass der Rathauschef wieder in sein Amt zurückkehren wolle.

In einem nächsten Schritt muss nun laut Landratsamt geprüft werden, ob eine Dienstunfähigkeit vorliegt. Im Anschluss habe der Hainsfarther Gemeinderat über den Antrag auf Entlassung aus dem Amt zu entscheiden. Bodenmüller selbst will die Stellungnahme nicht weiter kommentieren. Er sagte im Gespräch mit den Rieser Nachrichten, dass das weitere Vorgehen mit dem Landratsamt abgesprochen sei. „Ich bleibe weiter Hainsfarther, habe weiterhin ein offenes Ohr für die Bürger und werde mich vor Ort für die Bürger einsetzen“, sagte er.

Der 60-Jährige wurde bei der Kommunalwahl 2008, nach sechs Jahren als Zweiter Bürgermeister und 18 Jahren als Gemeinderat, zum neuen Ortschef gewählt. Er hat sich damals mit 59,03 Prozent gegen seine Mitstreiter Wolfgang Fleichaus (11,96 Prozent) und Klaus Engelhardt (29,01) durchgesetzt. 2014 hat er das Vertrauen der Hainsfarther erneut bekommen. Als einziger Kandidat wurde er mit 85,9 Prozent wiedergewählt. Sein Statement damals: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe eigentlich erwartet, dass es wieder einen Gegenkandidaten geben wird. Ein bisschen bin ich enttäuscht, dass relativ viele ungültige Stimmen beziehungsweise leere Wahlzettel abgegeben worden sind.“

Im RN-Interview resümierte er im Sommer 2017: „Die erste Amtszeit war wesentlich einfacher.“ Bei der zurückliegenden Bürgerversammlung gab es deutlich Kritik an Bodenmüller wegen der Zuschüttung des jüdischen Ritualbads oder des Geruchsproblems in der Mühlstraße. (mit juwue/pm)

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