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Nördlingen

22.07.2020

Hallenbad Nördlingen: Zutritt ab Herbst nur mit Online-Ticket

Mitte September öffnet das Nördlinger Hallenbad mit neuem Infektionsschutzkonzept wieder. (Archivfoto)
Bild: Verena Mörzl

Plus Das Nördlinger Hallenbad wird Mitte September wieder öffnen. Einiges wird sich aber wegen des Infektionsschutzes ändern.

Seit dem 22. Juni können Hallenbäder wieder geöffnet werden, das Nördlinger Hallenbad wird eine Woche nach Schulbeginn, also Mitte September, wieder öffentlich zugänglich sein. Der Haupt- und Finanzausschuss im Nördlinger Stadtrat schaffte die Voraussetzungen dafür, indem der Betrieb analog zum Freibad an die Infektionsschutz-Verordnungen des bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege angepasst wird.

Das bedeutet laut Liegenschaftsamt-Leiter Karl Stempfle konkret folgendes Konzept: Statt an Kassen und Automaten werden die Karten über ein durchgängiges Online-Buchungssystem verkauft; es wird das gleiche System eingesetzt, das sich derzeit im Freibad gut bewähre, wie es heißt. Pro Buchung fallen dabei 40 Cent reine Buchungsgebühren an. Die Karten sind für Zeitblöcke von etwa zwei Stunden gültig, dazwischen werden Reinigung und Desinfektion vorgenommen.

20 bis 30 Besucher haben Zugang zum Becken im Hallenbad Nördlingen

Es haben jeweils 20 bis 30 Besucher Zugang zum Becken, was den gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf die Größe der Wasserfläche entspricht. Auch im Hallenbad werden Einweg-Kreisverkehrs-Schwimmbahnen vorgegeben. Aktuell trainiert bereits der Schwimmverein hier, dieses Training sowie Kinderschwimmkurse, Wassergymnastik und ähnliches werden parallel zum öffentlichen Betrieb ermöglicht.

Vormittags findet der Schulsport statt, von Dienstag bis Donnerstag haben die Öffentlichkeit und die verschiedenen Gruppen ab 14.30 Uhr, freitags ab 13.30 Uhr Zugang. Über die Tarife stimmt der Stadtrat in Vollsitzung ab, doch die Verwaltung empfiehlt, die Normaltarife für die jeweiligen Zeitfenster beizubehalten und nicht herabzusetzen.

Die Tarife seien laut Karl Stempfle relativ niedrig, da sie seit neun Jahren nicht angepasst wurden und das Defizit werde sich von jährlich 280.000 bis 300.000 Euro in normalen Zeiten heuer noch Corona-bedingt um 50.000 bis 80.000 Euro erhöhen.

Die Mehrwertsteuer-Reduzierung wird beim Endpreis der Tickets berücksichtigt und auf den nächsten runden Cent-Betrag abgerundet, die Verwaltung schlägt der Vollsitzung einen Preis von 3,40 Euro pro Erwachsenenkarte vor. Wie im Freibad werden keine Saison- und Zehnerkarten verkauft.

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