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Haushalt

11.06.2013

Heuer soll das Breitband kommen

Gemeinde Wechingen investiert zudem kräftig in den Wirtschaftswegebau

Wechingen Nun verabschiedete auch der Wechinger Gemeinderat den Haushalt für das Jahr 2013 einstimmig. Das Gesamtvolumen liegt bei 2,704 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt stieg um 7,8 Prozent gegenüber 2012 auf 1,728 Millionen und der Vermögenshaushalt um 237000 Euro auf 975000 Euro.

Die wesentlichen Investitionen liegen beim Breitband, das zum Jahresende in Betrieb gehen soll, so Bürgermeister Schmidt gegenüber den Rieser Nachrichten. Auch im Wirtschaftswegebau werde mit rund 170000 Euro kräftig investiert, zudem in die Fessenheimer Friedhofserweiterung und ins evangelische Gemeindehaus. Des Weiteren werde die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED fortgeführt.

Laut Schmidt gibt es auch in diesem Jahr weitere Schwerpunkte im Gemeindegebiet: In Fessenheim die Vorbereitung eines Bebauungsplanes für ein neues Gewerbegebiet und ein kleines Wohnbaugebiet am ehemaligen Bahndamm sowie in Wechingen zwischen Kreis- und Ringstraße. Dafür laufen gerade Vorgespräche, so der Bürgermeister. Der berichtet zudem über Vorplanungen für die Sanierung der Holzkirchener Wörnitzbrücke sowie Maßnahmen in allen Ortsteilen, um Behinderten und Senioren mehr Barrierefreiheit zu ermöglichen.

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Auf die Bildung von Einnahmen- und Ausgabenresten soll in diesem Jahr verzichtet werden, sagt der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Ries, Moritz Gerstner. Nach dessen Auskunft liegen die ordentlichen Tilgungsleistungen der Gemeinde Wechingen heuer bei 54000 Euro, sodass die Mindestzuführung des Verwaltungshaushaltes erreicht werde. Die Zuführungsrate wurde auf 241000 Euro errechnet und liege damit um rund 10000 Euro höher als im Vorjahr.

Im Haushalt 2013 wurde im Bereich von Straßenunterhalt und Winterdienst der Planansatz gegenüber 2012 deutlich erhöht. Die Wechinger Abwassergebühr beträgt seit 1. Januar 2008 unverändert 1,90 Euro pro Kubikmeter. Bei den Gebührenhaushalten werde eine gezielte Nachkalkulation für eine dauernde Kostendeckung angestrebt, so Kämmerer Gerstner.

2013 werden Rücklagen entnommen

Zur Finanzierung beziehungsweise zum Ausgleich des Vermögenshaushaltes ist eine Entnahme aus der Rücklage von 299000 Euro vorgesehen, damit weise diese laut Plan am 31. Dezember 2013 noch 420000 Euro auf.

Im Rechnungsjahr 2012 war die Kassenlage der Gemeinde Wechingen durchgängig positiv, es konnten Zinsen erwirtschaftet werden, wegen des gesunkenen Zinsniveaus allerdings deutlicher weniger als 2011, so Gerstner. Der Abschluss der Jahresrechnung 2012 ergab einen Sollüberschuss in Höhe von 368000 Euro, der der Rücklage zugeführt wird.

Im Verwaltungshaushalt 2012 ergaben sich Mehreinnahmen in Höhe von 213000 Euro, vor allem durch ein Gewerbesteuerplus von 140000 Euro. Die Ausgaben wurden um 90000 Euro unterschritten, dadurch stieg die Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt um 241000 auf 472000 Euro. Im Vermögenshaushalt 2012 gab es Einnahmeunterschreitungen in Höhe von 153000 Euro, weil der Abschluss des örtlichen Kinderkrippenumbaues und der Breitbandausbau noch nicht vollzogen war und deshalb die Zuschüsse dafür noch nicht abgerufen wurden. Auch auf der Ausgabenseite gab es Unterschreitungen in Höhe von 243000 Euro, weil durch den noch nicht durchgeführten Breitbandausbau eingeplante 93500 Euro nicht abflossen. Zudem war der Planansatz für den Wirtschaftswegebau nicht in Anspruch genommen und der allgemeine Grunderwerb nicht wie eingeplant vorgenommen worden.

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