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Kommunales

11.07.2020

Hoffnung auf Mobilfunk in Erlbach und Niederhofen

Die Mitglieder des Oettinger Bauausschusses bei einem Ortstermin am Augraben.
Bild: Bernd Schied

Plus Der Bauausschuss diskutiert das weitere Vorgehen und befasst sich mit Baumaßnahmen am Oettinger Orgelhof und am Schloßbuck

Bei den Bemühungen um eine bessere Mobilfunkversorgung in den Oettinger Stadtteilen Niederhofen und Erlbach gibt es einen Lichtblick. Nach Angaben des Ordnungsamtsleiters der Stadt, Manfred Thorwarth, in der jüngsten Bauausschusssitzung gibt es mittlerweile zwei potenzielle Standorte.

Die Deutsche Telekom habe sich einen Platz zwischen den beiden Orten an der Gemeinschaftsmaschinenhalle ausgesucht, Vodafone setze auf ein Grundstück im Stadtwald „Rotheschneiderlein“ nördlich von Erlbach, das laut Ortssprecher Helmut Schmidt von den Bürgern präferiert werde und die größte Akzeptanz genieße. Möglicherweise komme weiter westlich ebenfalls ein Standort infrage. Dem Telekom-Vorschlag gibt Schmidt keinerlei Chancen.

Mobilfunk im Nordries: Infoveranstaltungen im Herbst

Thorwarth sagte auf Nachfrage unserer Zeitung, er gehe davon aus, dass im Falle einer Realisierung des favorisierten Funkmasts dieser sowohl von Vodafone als auch der Telekom genutzt werde. Die beiden Unternehmen müssten sich nur verständigen. Erwartet würden im Herbst entsprechende Informationsveranstaltungen der Mobilfunkbetreiber für die Bevölkerung.

Den Großteil der mehrstündigen Sitzung bestimmten jedoch eine ganze Reihe von Bauanträgen, die trotz Corona auf eine rege Bautätigkeit in Oettingen hinweisen. Einer davon stammte von der Familie Emmendörfer, die ihre zwei nebeneinander liegenden Gebäude an der Ecke Schloßstraße/Schlossbuck umbauen und darin sechs neue Wohnungen schaffen wolle. Vom Ausschuss wurde das Vorhaben grundsätzlich begrüßt. Allerdings wurden die Bauherren gebeten, sechs Stellplätze nachzuweisen, was nicht ganz einfach sein dürfte, wie es übereinstimmend hieß. Mit in die Baugenehmigung aufgenommen wurde auf Vorschlag der Verwaltung, dass eine denkmalpflegerische Beratung in Anspruch genommen werden sollte.

Bauliche Veränderungen gibt es auch an einem anderen markanten Ort in Oettingen: im Orgelhof. Der neue Eigentümer eines der Gebäude, der aus Megesheim stammt, will im Rahmen einer Dachsanierung im Bereich des früheren Lebensmittelmarktes aufstocken und das erste Obergeschoss gewerblich nutzen. Rathauschef Heydecker kann sich im Orgelhof auch einen Bürgerladen vorstellen, wie er sagte.

Beim Hotel Krone laufe der statische Rückbau weiter. Gleichzeitig fänden Vorgespräche mit potenziellen Betreibern statt, erklärte der Bürgermeister. Im September stehe die Entscheidung über die Architektenleistungen im Stadtrat an.

Vor der Zusammenkunft im Rathaus trafen sich die Ausschussmitglieder zu Ortsterminen am Augraben in der Bachgasse und am Steinerbach sowie am städtischen Friedhof. Am Augraben gab es bis vor Kurzem wilde Müllablagerungen auf den bestehenden Fahrzeugstellplätzen, die jedoch beseitigt worden sind. Der Bereich soll jetzt aufgeschottert werden. Am Friedhof informierten sich die Stadträte über Möglichkeiten der Unkrautbekämpfung in den Laufwegen.

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