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Baumaßnahme

16.01.2019

In der Reimlinger Hauptstraße wird wieder gebaut

In der Reimlinger Hauptstraße wird ab dem Frühjahr wieder gebaut. Zunächst wird der Kanal saniert, im kommenden Jahr folgt dann der Vollausbau zwischen dem Gasthaus Braun und der Einmündung in die Staatsstraße 2212.
Bild: Szilvia Iszó

Ab dem Frühjahr wird in Reimlingen der Kanal saniert. Warum die teuerste Variante für die Gemeinde die beste Wahl ist.

Die Sanierung der Hauptstraße in Reimlingen geht in die zweite Phase: Bereits 2014 wurde der erste Bauabschnitt von der Ortseinfahrt Richtung Nördlingen bis zum Gasthaus Braun fertiggestellt. Nun soll auch der Abschnitt vom Gasthaus Braun bis zur Einmündung in die Staatsstraße 2212 Richtung Hohenaltheim saniert werden. „Die Straße ist in einem schlechten Zustand“, sagt Bürgermeister Jürgen Leberle. Zusätzlich zur Sanierung soll im Bereich von der Einmündung Am Fleckle bis zur Einmündung Bergstraße ein Gehweg geschaffen werden.

Im Frühjahr wird laut Leberle zunächst der Kanal saniert. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass der Kanalverlauf so belassen werden soll, wie er momentan ist. Das heißt, ein Teil wird weiterhin durch private Grundstücke verlaufen.

Für die Sanierung der Hauptstraße in Reimlingen gibt es drei Varianten

In der jüngsten Gemeinderatssitzung stellte der Bürgermeister außerdem zusammen mit Friedrich Eckmeier vom Ingenieurbüro Eckmeier und Geyer aus Nördlingen drei Varianten für die Straßensanierung vor. Eine Möglichkeit ist eine komplette Deckensanierung das Abschnitts für 280.000 Euro. Das heißt, es wird nur die oberste Asphaltschicht erneuert.

Die zweite Variante sieht einen teilweisen Vollausbau vor: Zwischen der Einmündung Am Fleckle bis zur Einmündung Bergstraße soll die Straße komplett erneuert werden, in den restlichen Abschnitten nur die oberste Asphaltschicht. Die Kosten hierfür lägen bei 415.000 Euro; mit einer Förderung durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) jedoch nur bei 262.000 Euro.

Ein kompletter Vollausbau auf dem circa 700 Meter langen Bauabschnitt ist die dritte Möglichkeit. Diese Variante würde 735.000 Euro beziehungsweise mit GVFG-Förderung 406.000 Euro kosten.

Der Gemeinderat war sich rasch einig, dass Variante eins – also eine reine Deckensanierung – nicht in Frage kommt, weil die zweite Variante mit Förderung sogar etwas günstiger ist. Auf die Frage der Notwendigkeit eines kompletten Vollausbaus erklärte Friedrich Eckmeier, dass der Straßenaufbau nicht schlecht sei, jedoch den neuesten Anforderungen nicht mehr genüge.

Der Vollausbau der Hauptstraße hat einen Nachteil

„Billiger werden wir einen Vollausbau nicht bekommen“, sagte Bürgermeister Leberle zu Variante drei. Das sahen auch die Gemeinderäte so: Das Gremium entschied sich mit elf zu zwei Stimmen für einen kompletten Vollausbau. Bei der Baumaßnahme in der Hauptstraße sollen dann gleichzeitig Leerrohrnetze für schnelleres Breitbandinteret gelegt werden.

Einen Nachteil hat die Variante jedoch laut Leberle: Ein bestehender Gehweg, der erst vor ein paar Jahren neu geteert wurde, muss wieder aufgerissen werden. Der Bürgermeister sagte, dass es schade sei, dass bei der Sanierung aber sowieso die Randsteine herausgerissen werden müssen und der Gehweg dadurch beschädigt wird. Da das Antragsverfahren für eine GVFG-Förderung bis September läuft, verschiebt sich die Baumaßnahme bis 2020.

Weil die Straße jedoch bereits bei der Kanalsanierung aufgerissen werden muss, wird sie nach Angaben des Bürgermeisters im Frühjahr „nur provisorisch zugemacht“, also mit einer groben Teerschicht. Das Autofahren sei in diesem Abschnitt dann bis zum Vollausbau im nächsten Jahr beeinträchtigt, jedoch machbar. Das sei beim ersten Bauabschnitt nicht anders gewesen.

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