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Kunst

24.11.2018

Ins Atelier von Wolfgang Mussgnug schauen

Wolfgang Mussgnug vor seinem neuesten „Metropolen“-Ensemble, das dem Dichter Hafis aus der iranischen Stadt Shiraz gewidmet ist.
Bild: Hummel

An diesem Wochenende stellt der Professor in Nördlingen seine neuen Werke vor. Geöffnet ist jeweils ab 14 Uhr

Am Wochenende öffnet Professor Wolfgang Mussgnug sein Atelier. Erneut versteht er es, aus lange vertrauten Entwicklungen heraus mit Neuerungen zu überraschen. So fügt er seiner Serie „Metropolen“ das iranische Shiraz hinzu. Sieben verspielt illustrierte Werke ergeben dabei ein Gedicht in arabischen Schriftzeichen des Schriftstellers Hafiz, den Goethe später als seinen „Bruder im Geiste“ bewunderte.

Mussgnugs traditionelle Gemälde, die an geheimnisvolle Landkarten erinnern, weichen aktuell im Hintergrund von der gewohnten Helligkeit in beiden Richtungen ab, die Farbelemente sind kräftiger und dicker aufgetragen. Der Einfall, auch das Format einmal zum Quadrat zu variieren, ist ebenso gelungen wie das Auftragen seiner typischen Farbelemente auf vier Seiten einer 70 Zentimeter hohen Lampe.

Eine kleinformatige Serie wird dominiert von großen Zeichen aus schwarzer Ölkreide, in die Liniennetze eingekratzt sind, die den darunter verborgenen hellen Untergrund freigeben; eine Serie mit Nördlingen-Motiven besticht in extremem Schwarz-weiß-Kontrast.

Glas in einem eigenen Raum

Auch bei den Glas-Skulpturen gelingen ihm etliche Experimente, von der im massiven durchbrochenen Ring eingefangenen Aquamarin-Welle, bis zur Spindel, die sich in einem „Schneesturm“ auflöst. Die Glasskulpturen kommen wieder in einem eigenen Raum mit spezieller Lichtgestaltung in ihrer ganz eigenen Magie zur Geltung.

Der international erfolgreiche Künstler empfängt seine Gäste in der Oskar-Mayer-Straße 18 am Samstag und Sonntag, 24. und 25. November, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

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