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Jubiläum

05.07.2011

Ipfmess’ wird 200 Jahre jung

Vom 8. bis 12. Juli feiern die Bopfinger ein besonderes Jubiläum: 200 Jahre Ipfmesse, mit einem Feuerwerk an Programmpunkten und einer ganzen Reihe von Superlativen.
Bild: Foto: Gabi Neumeyer

Mega-Programm mit Superlativen. Start am kommenden Freitag

Bopfingen Während sich die Nördlinger nach ihrer gelungenen Messe zufrieden zurücklehnen können, steigt in der württembergischen Nachbarstadt Bopfingen die Spannung. Vom 8. bis 12. Juli feiern die Bopfinger ein besonderes Jubiläum: 200 Jahre Ipfmesse, mit einem Mega-Programm und einer ganzen Reihe von Superlativen. Die Schirmherrschaft übernimmt seine Königliche Hoheit Carl Herzog von Württemberg, denn der Brauch Ipfmesse zu feiern geht zurück auf einen Besuch seines Vorfahren, des württembergischen Königs Friedrich I. vor genau 200 Jahren.

Der württembergische König soll am 10. Juli 1811, der Überlieferung nach, zwar recht begehrliche Blicke vom Bopfinger Ipf auf das benachbarte bayerische Ries geworfen haben, nichtsdestotrotz erlaubte er der verschuldeten Stadt jährlich ein Volksfest mit Jahrmarkt abzuhalten, um ihre Finanzen aufzubessern.

Zunächst wurde auf dem Ipfplateau gefeiert, ab 1821 immer sonntags. Nach einem schweren Sturm im Jahr 1837 wurde das Messetreiben auf den Sechtaplatz verlegt. 1842 kam zum Marktsonntag der Ipfmessmontag mit Viehmarkt hinzu, 1904 der Ipfmessdienstag, 1961 zum 150-jährigen Jubiläum der Samstag und 1991 kam schließlich mit dem Freitag der fünfte Ipfmesstag hinzu. Die 5. Bopfinger Jahreszeit war perfekt. Und ist es bis heute geblieben. Legendär ist auch die eigene Bopfinger Zeitrechnung, die das Jahr einteilt in „vor d’r Mess“ und „nooch d’r Mess“. Spielt jetzt noch das Wetter mit, dann wird diese Jubiläumsipfmesse mit Sicherheit „a scheene Mess“. (gne)

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