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Jahresrückblick

26.12.2019

Kartei der Not: Sie haben uns geholfen, dass wir helfen können

3000 Euro überreichten die Nördlinger Verantwortlichen der Pfadfinder heuer an die Kartei der Not (von links): Pfadfinder-Stammesvorsitzender Dennis Ludwig, RN-Redakteur Robert Milde und Kassierer Bastian Schmidt.
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3000 Euro überreichten die Nördlinger Verantwortlichen der Pfadfinder heuer an die Kartei der Not (von links): Pfadfinder-Stammesvorsitzender Dennis Ludwig, RN-Redakteur Robert Milde und Kassierer Bastian Schmidt.
Bild: Verena Mörzl

Plus Leser, Vereine und Organisationen im Ries haben das Leserhilfswerk unserer Zeitung großzügig unterstützt. Und es floss Geld in die Region.

Die schönsten Aktionen für unser Leserhilfswerk Kartei der Not sind die, bei denen wir uns für großzügige Spenden auch adäquat bedanken können. Das Weißwurst-Frühstück im Riesenrad im Rahmen der Nördlinger Mess’ war so ein Fall. Wir hatten für unsere Leser mit Hilfe zahlreicher Sponsoren das so nicht zu kaufende Erlebnis organisiert und die Teilnehmer bedankten sich danach mit Spenden in Höhe von insgesamt 500 Euro. Allen hat es Spaß gemacht und unsere Zeitung durfte sich über das Geld für den guten Zweck freuen.

Ein Riesenerlebnis war für unsere Leserinnen und Leser am 22. Juni auf der Nördlinger Mess’ ein Weißwurst-Frühstück im Riesenrad. Als Dankeschön gab es von den Gewinnern zusammen 500 Euro für die Kartei der Not.
Bild: Verena Mörzl

Es war nur eine von mehreren Ideen, um unverschuldet in Not geratenen Menschen helfen oder wichtige Initiativen unterstützen zu können. Die größte Einzelspende kam heuer von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) Nördlingen aus ihrer Ostereieraktion. Ins Leben gerufen von Hannelore Ottenweller, einer der ehemaligen Jugendleiterinnen der DPSG, verkaufen die Pfadfinder schon seit Jahrzehnten an den vier Samstagen vor Ostern auf dem Nördlinger Wochenmarkt gefärbte Ostereier und spenden den Erlös an wohltätige Zwecke.

Viele Jahre lang waren es vor allem Entwicklungshilfe-Projekte in Papua-Neuguinea, die unterstützt wurden, heute sind nach einem Beschluss der DPSG-Leiterrunde bedürftige Kinder in der Region die Zielgruppe für die Spenden. Der Bunte Kreis, Glühwürmchen e.V., Sternstunden, Kinderchancen e.V. oder die Arche wurden bereits bedacht, diesmal gingen gleich 3000 Euro (der Erlös der Ostereieraktionen von zwei Jahren) an die Kartei der Not.

Kartei der Not: Sie haben uns geholfen, dass wir helfen können

Nur selten wird bekannt, wenn Gelder zurück in die Region fließen. Meist ist es den Hilfesuchenden unangenehm, über ihre Notsituation öffentlich zu sprechen, auf der anderen Seite fühlen wir uns den vielen Spendern verpflichtet, die gerne wissen möchten, wofür die Gelder verwendet werden.

Eines der größten Hilfsprojekte dieses Jahres war eine Gemeinschaftsaktion der Gemeinnützigen Baugenossenschaft, der Stiftung „Nördlinger Hilfe in Not“ und unseres Zeitungshilfswerks: Beim schweren Tiefgaragenbrand in der Mehr-Generationen-Wohnanlage in der Maria-Holl-Straße in Nördlingen hatten einzelne Bewohner hohe Sachschäden erlitten, die sie selbst zu tragen hatten. Die Baugenossenschaft und die beiden Stiftungen stellten zusammen fast 20 000 Euro zur Verfügung, die nach Prüfung der Sachlage schnell und unbürokratisch Familien oder Einzelbewohnern zur Verfügung gestellt wurden. Hilfe, die dankbar entgegengenommen wurde.

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