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Bildung

30.07.2020

Kinder ziehen in die Montessori-Räume

In Deiningen gibt es genügend Schüler für eine siebte Jahrgangsstufe

In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Deiningen hat Bürgermeister Wilhelm Rehklau bekanntgegeben, dass die Grund- und Mittelschule für das nächste Schuljahr genügend Schüler für die siebte Jahrgangsstufe zusammenbekommen hat. Die Klasse kann somit in Deiningen unterrichtet werden und voraussichtlich auch die 8. und 9. Klassen in Deiningen absolvieren.

Im nächsten Schuljahr fehle jedoch eine 8. Klasse in Deiningen, da die 7. Klasse im vergangenen Schuljahr wegen der geringen Schülerzahl nach Nördlingen verlegt worden sei, wo sie auch bis zum Abschluss bleiben werde. Rehklau sagte weiter, dass die Schülerzahlen in Nördlingen an der Mittelschule stark rückläufig seien, weshalb die Schüler von Deiningen in Nördlingen auch benötigt würden. Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat außerdem, dass mit dem Wechsel von Rektorin Margit Stimpfle nach Wemding der momentane Konrektor Andreas Langer künftiger Schulleiter werde. Die offene Konrektorenstelle sei derzeit noch ausgeschrieben.

Fest steht inzwischen, was aus den Räumen der Montessori-Schule wird, wenn diese im Herbst nach Oettingen umziehen wird. Rehklau sagte, dass der Kindergarten im nächsten Kindergartenjahr mit der Vorschulgruppe in die Räume der Montessori-Schule ziehen werde und dass dem Schulverband hierfür ein Mietvertrag vorgelegt werde.

Der Gemeinderat behandelte nicht nur schulische Themen, Straßen wurden ebenfalls thematisiert. In der Gemeinde steht die Kanalsanierung in der Jahnstraße (Kreisstraße) bevor. Sie wird von Ende August an durchgeführt und zieht sich voraussichtlich bis ins Frühjahr 2021. Die Straße wird hierzu halbseitig gesperrt.

Rehklau informierte ebenfalls darüber, dass ein Förderantrag für die Sudetenstraße in Höhe von 112000 Euro vom Bauministerium bewilligt worden sei. Insgesamt lägen die Kosten der Baumaßnahmen bei 337000 Euro, wovon 247000 Euro zuwendungsfähig gewesen seien.

Im Wohngebiet Nord soll auch eine Siedlungsstraße an die Kreisstraße angeschlossen werden, die von Pfäfflingen kommt. Damit der Verkehr dort am Ortseingang verlangsamt wird, würde die Gemeinde gerne eine Verkehrsinsel errichten. Das Landratsamt hingegen lehne dies ab, weshalb in dieser Sache noch Gespräche mit dem Landratsamt Donau-Ries erforderlich seien, so Rehklau.

In der Sitzung wurden auch die Bebauungspläne für die Gewerbezentren Mittleres Ries I und II geändert. Grund für die Änderung war unter anderem, dass die alten Bebauungspläne so oft überarbeitet, ergänzt und zusammengeklebt worden seien, dass nicht mehr mit ihnen gearbeitet werden konnte. Man wolle einen ganzen Plan, in dem alles übersichtlich enthalten sei, wie es hieß. In den Bebauungsplänen für die Gewerbezentren, die sich am Ortsausgang in Richtung Wemding auf der linken und rechten Seite befinden und die elf beziehungsweise 22 Hektar groß sind, wurde die Wegeführung angepasst, Vermessungen aktualisiert, Festsetzungen angepasst und vereinheitlicht und Grünflächen neugeordnet. Es wurde auch eine geplante Erschließungsstraße im nördlichen Bereich aus dem Plan herausgenommen. „Mit der Herausnahme der Straße im oberen Bereich gewinnen wir Bauland, man braucht die gesamte Straßenfläche nicht mehr“, sagt Rehklau. Ein Gehwegabschnitt wurde auch als Stellplatzfläche umgewidmet und eine Ausgleichsfläche aufgehoben und neu ausgewiesen.

Ein weiteres Thema in der Sitzung war die Parksituation im Dorf. Seit die erneuerte Ortsdurchfahrt wieder freigegeben ist, würden etliche Autos auf den Gehwegen bei der Sparkasse und vor der Pizzeria parken. Rehklau sagte, er wolle sich demnächst selbst ein Bild von der Situation machen.

In der Gemeinde gibt es außerdem vier neue Feldgeschworene. Diese sind Markus Grün, Markus Röttinger, Werner Schröppel jun. und Rudolf Wurm jun. Der Gemeinderat möchte demnächst auch eine Bürgerversammlung ins Auge fassen. Eine Verabschiedung der ehemaligen Gemeinderäte ist für den Herbst geplant.

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