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Gemeinderat

23.05.2015

Kindergarten wird modernisiert

Maihingen überlegt nur noch wegen einem Hort

Die über 30 Jahre alte Maihinger Kindertagesstätte muss saniert und den aktuellen Erfordernissen angepasst werden, das ist klar, so jetzt auch Bürgermeister Franz Stimpfle in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates. Doch ob der Kinderhort in die Kita oder in die Grundschule integriert wird, ist noch unklar.

Damit wird sich der Gemeinderat weiter auseinandersetzen. Denn dazu sind vielerlei Überlegungen nötig, bis hin zur Schulkindbetreuung, wie sie jüngst die Staatsregierung der Öffentlichkeit präsentierte. Über alle Möglichkeiten auch in Maihingen informierten nun in der Sitzung Claudia Wernhard (Fachberatung für Kindertagesbetreuung im Landratsamt Donau-Ries), Schulleiterin Brigitte Ulbricht und Maihingens Kindergartenleiterin Christina Gerstmeier. Eingangs der Sitzung hatte Architekt Michael Leberzammer vom Nördlinger Architekturbüro Schlientz die bisherigen Planungen für die Kindergarten-Sanierung einschließlich Schulkindbetreuung vorgestellt.

Zwei Varianten sind möglich

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In jedem Fall müsste bei Umbau und Sanierung der Kindertagesstätte das Obergeschoss unter anderem mit einem Brandschutz-Rettungsweg versehen werden. Dazu käme auch die Neugestaltung des Eingangsbereiches mit Kinderwagenabstellplatz. Insgesamt würden dafür Kosten in Höhe von etwa 513000 Euro anfallen, so Leberzammer. Der Hort-Einbau in die Schule würde laut Kostenschätzung weitere 221 000 kosten, trotz Mitbenutzung bereits vorhandener Räumlichkeiten wie Mehrzweck- oder Personalraum. Insgesamt fielen für diese Lösung also zusammen rund 735000 Euro an. Mehr würde eine Komplettlösung mit Umbau und Sanierung sowie Einbau eines Hortes in die bestehende Kita kosten, so Leberzammer. Denn dafür wären zusätzliche Anbauten für Spielgeräte und Kinderwägen sowie ein Turnraum nötig. Hier rechnet man mit schätzungsweise 917000 Euro, so der Fachmann. In der Folge würde diese Variante allerdings weniger Personalkosten verursachen und einfacher zu verwalten sein, da man für den Hort in der Schule weitere Fachkräfte bräuchte, so Bürgermeister Stimpfle in der Sitzung.

Egal, für was sich der Gemeinderat letztlich entscheidet, bei jeder Variante wären Zuschüsse von über 40 Prozent von der Regierung von Schwaben zu erwarten, so der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Wallerstein, Stefan Behringer, in der Sitzung.

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