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Bürgerversammlung II

30.11.2017

Kletterwald: Nur ein Hektar von 30

Manfred Heider
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Manfred Heider

Wie es um die Finanzen der Stadt steht und welche Projekte laufen

Bevor die Bürger das Wort hatten, waren andere dran: Zunächst nahm Oberbürgermeister Hermann Faul bei der Bürgerversammlung im Klösterle am Dienstagabend Stellung zum Kletterwald. Er meinte, bislang seien alle Leserbriefe, die in den RN zu diesem Thema erschienen seien, sehr sachlich gewesen. Auf diesem Weg wolle man weiter diskutieren. Ein Kletterwald wäre nicht nur für Besucher, sondern auch für die Nördlinger Jugend eine Attraktion. Die Marienhöhe sei 30 Hektar groß, nur einen davon würde der Kletterwald in Anspruch nehmen. Zudem sei weder vorgesehen, einen Zaun zu errichten, noch einen Baum zu beschädigen. Faul verwies auf die Gutachten, die noch ausstünden.

Dr. Manfred Heider stellte den Besuchern das Einzelhandelskonzept vor, das er im Auftrag der Stadt mit seinem Team erstellt hatte. Trotz eines schwieriger werdenden Umfelds habe sich der Einzelhandelsstandort Nördlingen positiv entwickelt. Die befragten Bürger wünschten sich vor allem neue Bekleidungsgeschäfte und einen Drogeriemarkt. Mögliche Leuchtturmprojekte wären aus Heiders Sicht die Ansiedlung eines Modehauses (H&M, C&A oder andere) sowie ein Lebensmittelmarkt am Marktplatz.

Kämmerer Bernhard Kugler erklärte den Besuchern, wie es um die Finanzen der Stadt bestellt ist – nämlich deutlich besser, als zu Beginn des Jahres erwartet worden war. Man werde wohl heuer keinen zusätzlichen Kredit brauchen, da die Steuern kräftig sprudelten und manche Projekte nicht so schnell abgewickelt werden können, wie geplant. Kugler sprach das Hallenbad an: Die Investitionskosten für eine Erweiterung seien dabei das eine. Zum anderen müsse man aber auch über nachfolgend steigende Betriebs- und Folgekosten diskutieren. Die müssten in einer Größe bleiben, die tragbar sei: „Wir müssen uns eine freie Finanzspanne erhalten.“

Stadtbaumeister Hans-Georg Sigel stellte gleich mehrere Projekte vor, unter anderem das Döderlein-Gelände, den Bahnhof, die Kneipp-Anlage und den Schneidtschen Garten. Ausführlich ging er auf das BayWa-Gelände ein, dort soll ein Edeka mit einer Verkaufsfläche von 2300 Quadratmetern eröffnen. Zudem sind ein Hotel, ein Getränkemarkt, ein Bäcker und ein Imbiss geplant. Die Wemdinger Unterführung, so Sigel, werde im August 2018 fertig. (tiba)

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