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Nachbarschaftshilfe

21.03.2020

Kommunen und Bürger im Landkreis Donau-Ries organisieren Hilfe

Jetzt gilt es, und viele machen mit. Immer mehr Menschen bieten ihre Unterstützung an.
Bild: Roland Weihrauch, dpa

Viele Kommunen im Ries entwickeln Netzwerke zur gegenseitigen Hilfe während der Coronakrise. Hier finden Sie einen Überblick

  • Die Stadt Harburg richtet für Senioren, Alleinstehende, Alleinerziehende und hilfebedürftige Personen einen Lieferservice für Lebensmittel ein. Ziel sei es, dass die Versorgung der Bürger mit Lebensmitteln, Waren des täglichen Gebrauchs und dringend benötigten Medikamenten gewährleistet sei, heißt es in einer Pressemitteilung. Wer seine Einkäufe nicht selbst tätigen kann und Unterstützung benötigt sowie Personen, die gerne Besorgungen für Betroffene übernehmen möchten, bittet die Stadt, sich unter der Telefonnummer 0171/ 8003617 zu melden.
  • In Nördlingen gibt es inzwischen ein Netzwerk, das Kunden und Einzelhändler zusammenführen soll. Mehr Infos über www.nördlingen-hilft.de
  • Außerdem bietet die Stadt Nördlingen Hilfe beim Lebensmitteleinkauf an. Lesen Sie hier mehr: Stadt Nördlingen bietet Lebensmittel-Lieferservice an
  • Nördlingen isst zuhause: Die aktuelle Corona-Krise trifft viele Menschen und Wirtschaftszweige hart. Dazu zählt auch die Gastronomie. Die dringende Empfehlung zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte einzuschränken, die Nördlingens Oberbürgermeister Hermann Faul eindringlich ausgesprochen hat, ist ein wichtiger Schritt, um der Lage Herr zu werden, teilt die Stadt Nördlingen weiter mit. Unter dem Titel NÖRDLINGEN ISST ZUHAUSE wird daher auf den Mitnahmeservice der Restaurants aufmerksam gemacht. So soll in dieser Situation ein Zeichen der Vernunft und der Solidarität gesetzt werden. Gastronomen können ihren Service über tourist-information@noerdlingen.de melden. Gäste finden einen Überblick über die Angebote unter https://www.noerdlingen.de/tourismus/gastronomie/.

  • Die Stadt Oettingen möchte ein Netzwerk aufbauen und Hilfesuchende und Helfer zusammenführen, heißt es in einer Pressemitteilung. Unterstützt werde sie dabei von der Diakoniestation Oettingen. Wer Hilfe benötigt oder spontan helfen möchte, kann sich der Stadt zufolge über mehrere Wege melden: bei der Kontakt-Hotline 09082/ 70952, montags bis freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr, per E-Mail an Nachbarschaftshilfe@oettingen.de, per Kontaktformular, das auf der Homepage der Stadt und in einer Prospektbox vor dem Oettinger Rathaus hinterlegt ist. Nachbarn und Bekannten könne auch per Zettel im Briefkasten oder an der Tür Hilfe angeboten werden. Auch dafür biete die Stadt Formulare im Internet und in der Prospektbox . „Es ist wichtig, die beruflichen und privaten Kontakte zu reduzieren, um Infektionsketten zu unterbrechen“, sagt Bürgermeisterin Petra Wagner. Einige Oettinger Einzelhändler haben einen Lieferservice eingerichtet. Informationen gebe es im Internet unter www.oettingen-erleben.de.
  • Die Helfenden Hände bieten in Deiningen, Alerheim und Wechingen für alle, die in den nächsten Wochen nicht selbst einkaufen können oder aus Sicherheitsgründen ihre Wohnung nicht verlassen, einen Einkaufsservice an. Interessenten können sich unter bekannten Telefonnummern melden, dann organisiert die Nachbarschaftshilfe für den nächsten Werktag den Einkauf. Sieglinde Besel ist wie gewohnt unter der Handynummer 0151/ 10629018 und über Anrufbeantworter unter der Nummer 09081/24143 zu erreichen. (RN)

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