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Kontrolle
23.10.2019

„Navigation Katastrophe“

Kontrollstelle Burgstraße: In Harburg erwischen die Polizisten (links Norbert Rasch) Lkw-Fahrer, die sich nicht an das Durchfahrtverbot halten.
Foto: Widemann

Was die Polizei auf den für Lastwagen gesperrten Straßen in und um Harburg so alles erlebt

Der Rumäne ist verärgert. „Problem Straße“, sagt er mehrmals und fuchtelt mit den Armen. Soeben haben ihn Norbert Rasch und Florian Kria auf den sogenannten unteren Burgparkplatz in Harburg gewinkt. Die beiden Verkehrspolizisten der Inspektion aus Donauwörth haben sich an diesem Dienstagvormittag wieder einmal unterhalb der Burg postiert. Normalerweise sind dort nur wenige Fahrzeuge unterwegs. Doch seit die B25 zwischen Harburg und Großsorheim gesperrt ist, weichen viele Verkehrsteilnehmer über die Nebenstrecken aus. Eine solche führt von Harburg über den Bock nach Großsorheim. Das Problem: Ein Teilstück der Burgstraße ist schmal und befindet sich an einem steilen Hang. Das Teilstück ist für Lastwagen denkbar ungeeignet, wie tiefe Reifenspuren im Bankett zeigen. Deshalb ist die Durchfahrt für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen verboten – was aber eine erhebliche Zahl an Lkw-Fahrern offenbar nicht interessiert.

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