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Nördlingen

08.12.2020

Kontrolltag in Bayern: Maskenpflicht wird weitgehend eingehalten

Beim bundesweiten Aktionstag hat die Polizei auch auf Bahnhöfen (hier in Donauwörth) die Einhaltung der Maskenpflicht überprüft.
Bild: Barbara Würmseher

Plus Am Montag startete Bayern einen landesweiten Aktionstag, um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen zu kontrolliere. Die Nördlinger Polizei ahndet nur wenige Verstöße – alle im gleichen Umfeld.

Im Zuge einer bundesweiten Schwerpunktaktion wurde am Montag auch in Nordschwaben die Einhaltung der Maskenpflicht durch die Polizei kontrolliert. In Nördlingen waren vier Beamte unterwegs, um in der Fußgängerzone sowie im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) die Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen zu überwachen.

„95 Prozent der Bevölkerung haben sich korrekt verhalten und die Maskenpflicht eingehalten“, zog Nördlingens Polizeichef Walter Beck Bilanz. Nur in drei Fällen hätten die Beamten ein Verwarnungsgeld in Höhe von je 55 Euro verhängen müssen, allesamt im Bereich des Busbahnhofs. Beck wies in diesem Zusammenhang daraufhin, dass im Internet fragwürdige Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht kursieren, die nur allgemein gehalten seien und nicht zu einer glaubhaften Befreiung von der Maskenpflicht beitrügen. „Solche Fälle werden wir auf jeden Fall zur Anzeige bringen“, so der Polizeichef.

Aktion: Masken-Kontrollen in Bayern und Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg werden die ganze Woche flächendeckend Schwerpunktkontrollen hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Verordnung durchgeführt. „Auch das Polizeipräsidium Aalen folgt diesem Aufruf und bringt zusätzliche Kräfte in den Einsatz, um letztlich den Kampf gegen die Ausbreitung des Virus zu intensivieren“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Kontrollen würden im Rems-Murr-Kreis, im Ostalbkreis sowie im Landkreis Schwäbisch Hall stattfinden und somit alle drei zum Polizeipräsidium Aalen zugehörige Landkreise umfassen. Weiter heißt es: „Die Einsatzkräfte werden dabei den Dialog mit den betroffenen Personen suchen, aufklären und sensibilisieren. Abhängig von der Erheblichkeit der Verstöße sowie der Einsicht derer, die sich nicht an die Vorschriften halten, werden Verstöße auch zu konsequenten Ahndungen führen.“

Nördlinger Geschäftsmann beschwert sich über mangelnde Disziplin auf dem Weihnachtsmarkt

Ahndungen, die sich auch der Nördlinger Geschäftsmann Werner Schlientz wünscht. Er hat am Montagabend auf dem Weihnachtsmarkt im Bereich des Rübenmarkts unter anderem „eine Bude mit einem Marktschreier und einer Menschenansammlung von mehr als 20 Personen“ beobachtet. Familien würden flanieren, verweilen und sich vergnügen. Ein Durchkommen auf der Straße sei an dieser Stelle bei Einhaltung des Mindestabstand nicht möglich gewesen.

Schlientz schreibt in einer Mail an unsere Zeitung weiter: „In meinen Augen ist dies unverantwortlich in Nördlingen diese Event-Veranstaltung Weihnachtsmarkt durchzuführen, dessen Zweck es ist, Menschenmassen anzulocken. Außerdem ist dies nicht solidarisch gegenüber all denen, welche im Lockdown sind (Kultur, Sport, Gaststätten, Vereine etc.).“ (mit pm)

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