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Medizin

01.07.2019

Landrat steht zum Oettinger Krankenhaus

Beim Sommerfest des Fördervereins betont Bürgermeisterin Petra Wagner die Bedeutung der Klinik

Beim Sommerfest der Gesellschaft zur Förderung des Oettinger Krankenhauses hat Bürgermeisterin Petra Wagner die wichtige Funktion der kleinsten Klinik im Verbund des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gKU) des Landkreises Donau-Ries für das Nordries und das angrenzende Mittelfranken bekräftigt. Mit den geriatrischen Angeboten, dem Schlaflabor und der Sparte Weaning (Entwöhnung von künstlicher Beatmung) besetze das Oettinger Haus eine Nische in der Krankenhauslandschaft der Region, die unbedingt erhalten werden müsse.

Landrat Stefan Rößle, der auch Verwaltungsratsvorsitzender des gKU ist, sicherte vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen des Geschäftsführers der bayerischen Krankenhausgesellschaft Siegfried Hasenbein, wonach es zu viele Krankenhäuser in Deutschland gebe, zu, die drei Kliniken im Donau-Ries-Kreis weiterhin zu erhalten. „Wir im gKU stehen zu unseren Standorten. Es gibt überhaupt keinen Anlass darüber nachzudenken, diese Struktur zu verändern.“ Das Krankenhaus in Oettingen sei mittlerweile sogar das wirtschaftlich profitabelste aller drei Häuser. „Es gab bekanntlich Zeiten, da war das noch ganz anders.“

Rößle erinnerte an die Beschlusslage im Kreistag, dem gemeinsamen Kommunalunternehmen jährlich einen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro für Investitionen zur Verfügung zu stellen. Auch beim Pflegepersonal sei das gKU auf einem guten Weg. „Derzeit haben wir 20 Kräfte mehr als im Stellenplan vorgesehen.“ Zum Rahmenprogramm des Sommerfestes im Garten der Klinik gehörte ein Vortrag von Apotheker Werner Metzger über mögliche Wechselwirkungen von Medikamenten sowie musikalische Einlagen vom Kinderchor „Düzi“. Die Dancers vom SV Niederhofen-Ehingen gaben Tänze und Showeinlagen zum Besten. (bs)

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