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Landkreis Donau-Ries

23.12.2020

Landratsamt schaltet ab 28. Dezember Hotline für Impftermine frei

Der Landkreis Donau-Ries schaltet eine Hotline zur Vergabe von Impfterminen frei.
Bild: Victoria Jones/PA Wire/dpa (Symbolbild)

Ab Montag, 28. Dezember, wird eine Hotline freigeschaltet, bei der Bürger Impftermine ausmachen können. Wer zunächst geimpft werden soll.

Ab Montag, 28. Dezember, wird die Hotline „Vergabe Impftermine“ mit der Telefonnummer 0906/ 746677 werktags von 8 Uhr bis 14 Uhr geschalten sein wird, um telefonisch Termine für die Corona-Schutzimpfung in den beiden Impfzentren in Donauwörth (Josef-Gänsler-Straße 8) und Nördlingen (Nürnberger Straße 17) zu vereinbaren.

Bürger sollen beachten, dass aufgrund der zunächst stark begrenzten Impfstoffmenge folgende Personenkreise vordringlich Anspruch auf die Schutzimpfung haben (höchste Priorität):

1) Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben

2) Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind

3) Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.

4) Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen (unter anderem auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten und in der Palliativversorgung sowie in der Onkologie und in der Transplantationsmedizin) arbeiten.

Diese Priorisierung sei der Bundesverordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (§ 2) entnommen. Die Verordnung gibt es laut Mitteilung online hier: In den Paragraphen 3 und 4 seien die weiteren Prioritäts-Abstufungen aufgeführt.

Ziel der Priorisierung durch die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes ist es, bei einer beschränkten Impfstoffverfügbarkeit jenen Menschen Schutz zu ermöglichen, die ihn am dringendsten benötigen. Die Geschwindigkeit der Impfungen richtet sich nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs, der durch den Bund beschafft wird. Die bayernweite Verteilung richtet sich in den ersten Lieferungen nach der Bevölkerungszahl, danach nach einem festgelegten Verfahren zur Bedarfserhebung und Bestellung. (pm)

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