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04.06.2009

Lange: "Ich bin überzeugt von der Kraft der Erneuerung"

Forheim (pm) - Als Direktkandidat der nordschwäbischen CSU folgte Ulrich Lange der Einladung des CSU-Ortsverbandes Forheim unter dem Vorsitzenden Werner Thum und berichtete in einem politischen Frühschoppen über die Europa- und Bundestagswahl. Lange ging in seiner Rede darauf ein, dass ihm eine aktive Bürgergesellschaft wichtig sei, in der insbesondere die Familien einen entscheidenden Platz einnehmen müssten. Er sei selber ein überzeugter Familienvater und halte es deswegen für besonders wichtig, dass in der Gesellschaft ein Klima für Familien geschaffen werde, das die Freude an der Familie wieder wachsen lasse.

Er machte deutlich, dass die Europawahl am Sonntag sowie die Bundestagswahl am 27. September zwei große Herausforderungen seien. Jeder solle von seinem Wahlrecht Gebrauch machen, damit Bayern weiter in Europa gut vertreten sei und die CSU gestärkt nach Berlin gehe. Der politische Auftrag sei, so Lange, für ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft zu sorgen - zum Beispiel durch eine verantwortungsbewusste Klima- und Umweltpolitik, eine nachhaltige Landwirtschaftspolitik, eine fundierte Bildungspolitik und durch eine menschliche Gesundheitspolitik zu sorgen. Er selbst sei überzeugt von der Kraft der Erneuerung, auch getragen von Optimismus und Zuversicht. Wichtiges Ziel sei, so der Bundestagskandidat, junge Menschen wieder für die Politik und das demokratische System zu begeistern.

Lange berichtete weiter aus dem Kreistag. Er wies darauf hin, dass der Kreishaushalt 2009 etwas schaffe, was die Bundespolitik seit Jahrzehnten vergebens versuche.

Der Haushalt sei in dreifacher Hinsicht positiv: Es sei gelungen, insbesondere im Schulbereich extrem hohe Investitionen vorzunehmen; gleichzeitig werde mit den Entschuldungseckpunkten und deren Umsetzung im Rahmen des Haushaltes bewiesen, dass in der Kommunalpolitik nicht permanent Ausflüchte gefunden werden müssten, um neue Schulden zu rechtfertigen, sondern dass Generationengerechtigkeit und -nachhaltigkeit ernst genommen würden. Ferner würden die Gemeinden, so der Vorsitzende der CSU/JB-Kreistagsfraktion, durch die Senkung der Kreisumlage weiter entlastet.

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