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Lesung
17.12.2012

Grenzstein-Krimi

Kreisheimatpfleger Dettweiler über sein antiquarisches Büchlein

Nördlingen Ein wiederum großer Freundeskreis hatte die Einladung zu einer Dichter- und Autorenlesung in den Verlagsräumen des Steinmeier-Verlags Nördlingen angenommen. Helga Steinmeier begrüßte die zahlreichen Gäste und den Redner des Abends, Kreisheimatpfleger Herbert Dettweiler. Dieser referierte über sein Büchlein „Alte Grenzsteine im Ries“, das er zusammen mit dem Verleger und Fotografen Fritz Steinmeier vor einigen Jahren veröffentlicht hatte.

„Man sieht oft nur das, was man kennt“, meinte Dettweiler und ließ die gezeigten alten Grenzsteine wieder lebendig werden. So zeigt ein Foto aus dem Jahr 1930 den vor 1568 gesetzten Grenzstein im Wohnzimmer des Kriegstatthofes, der übrigens immer noch „hinterm offen stehet“ und den Hof teilte in eine oettingische und einen churbayerische Hälfte.

Zu den ältesten Steinen im Ries zählen sicherlich die Mönchssteine bei Dornstadt, die Abt Wilhelm Schechs um 1483 setzen ließ, um seinen „Münchswald“ vom gräflichen Forst abzugrenzen. Eine Besonderheit stellen die königlich-preußischen Grenzsteine bei Auhausen dar, die der preußische König 1797 setzen ließ, als ihm die Markgrafschaft Ansbach für wenige Jahre gehörte. KPG und FÖG ist auf ihnen eingemeißelt nebst einer fortlaufenden Nummer.

Bei den „drei Steinen“ auf dem Rennweg nahe Amerdingen soll es gar noch spuken, wie der Referent von alten Bauern aus dem Kesseltal weiß. Nachzulesen ist diese Sage „vom Wilden Reiter“ im Rieser Sagenbuch (1983).

Mit KBE sind einige Steine bezeichnet, die heute im Hof des Heimatmuseums Oettingen stehen und vormals an der 1849 eröffneten „Nord-Süd-Bahn“ zwischen Oettingen und Auhausen ihren Platz hatten, bis sie dem Straßenbau bzw. einer Pipeline-Trasse weichen mussten.

Der „Stundenstein“ bei Lohe, alte und über zwei Meter hohe Marksteine an der Stadtgrenze Nördlingens Richtung Löpsingen, Deiningen und Reimlingen und die „Ettersteine“ von Mönchsdeggingen waren weitere Stationen des PowerPoint-Vortrags.

Herbert Dettweiler endete mit einer kriminalistischen Geschichte über einen ehemals oettingischen Grenzstein, der in einem Antiquariat bei Dinkelsbühl angeboten wurde, der auf Ersuchen von Albrecht Fürst zu Oettingen-Spielberg von der Polizei abgeholt und schließlich vom Kreisheimatpfleger identifiziert wurde:

Keinesfalls mitnehmen

Das Oetting’sche Wappen auf der einen und ein Abtstab mit einem N in der Mitte konnte schnell als Grenz-Stein zwischen dem Klostergebiet Neresheim und des Fürstentums Oettingen gedeutet werden, und das Daniel-Heft 1971/3 Seite 16 gab Auskunft über das Jahr der Setzung, nämlich 1764. Dettweiler betonte, dass herumliegende Grenzsteine keineswegs mitgenommen werden dürfen, sondern am besten einem zuständigen Feldgeschworenen oder dem Vermessungsamt gemeldet werden müssen.

Nach Aussage des Fürsten wird der Stein dem rechtmäßigen Besitzer, jetzt Abt Stoffels vom württembergischen Kloster Neresheim, zurückgegeben werden. (RN)

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