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FSV Marktoffingen

02.03.2020

Marktoffinger Volleyballerin haben beste Chancen für die Aufstiegs-Relegation

Auch FSV-Fotograf Bernhard Liebhäuser war in Hochform: Eine überaus dynamische Szene mit Lisa Müller, die zum wuchtigen Angriffsschlag ins Feld des Kontrahenten DJK München-Ost ansetzt.
Bild: Bernhard Liebhäuser

Plus Nach dem 15. Saisonsieg haben die Marktoffinger Frauen im Saisonendspurt beste Chancen auf den Relegationsplatz um den Regionalliga-Aufstieg. So lief das Spiel am Jubiläumswochenende.

Mit dem 15. Saisonsieg – einem 3:1 gegen die Zweite des Zweitligisten DJK München-Ost – verschafften sich die Damen 1 des FSV Marktoffingen eine sehr gute Ausgangsposition für die letzten beiden entscheidenden Spiele in Schwabing und zu Hause gegen Kleinaitingen. Wenn auch der Titel ziemlich sicher an Kleinaitingen gehen wird, so ist die Aufstiegsrelegation, bei der der FSV Heimrecht hätte, doch ein attraktives Ziel.

Die FSV-Damen starteten am Jubiläumswochenende (40 Jahre Volleyball in Marktoffingen ) überlegen in dieses Spiel (11:6), mussten dann aber Mitte des Satzes erkennen, dass München seine letzte Chance auf den direkten Klassenerhalt nicht einfach verschenken wollte. Aufbauend auf eine sichere Ballannahme, warfen sie sich nun in jeden Ball und setzten mit taktisch geschlagenen Bällen vermehrt Nadelstiche.

Mit 15:14 gelang ihnen die einzige Führung in diesem Satz. Marie Deißler und Milena Bergdolt beendeten mit drei bzw. vier Aufschlagpunkten das Münchner Zwischenhoch. Mit 25:19 ging der Satz noch deutlich an den FSV. Im zweiten Satz machte der FSV in diesem Stil weiter. Melli Dauser und Maria Altenburger erzeugten mit ihren Aufschlägen viel Druck und der FSV zog auf 12:5 davon. Vor allem Linkshänderin Maria Altenburger sorgte mit ihren Krachern für Szenenapplaus. Auch die perfekt gelegten Bälle von Kristin Löfflad über den Block hinweg rissen Löcher in die starke Gästeabwehr. Mit 25:18 ging auch der zweite Satz sicher an den FSV.

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München will gegen Marktoffingen über außen aufholen

Als die FSV-Damen im dritten Satz vor allem in der Offensive nachließen, zeigten die Münchnerinnen rasch, zu was sie fähig sind, wenn man sie lässt. Ihre Abwehr holte beinahe jeden der nicht mehr so konsequenten FSV-Angriffe und sie selber waren vor allem über die Außen sehr effektiv. Mit 25:20 verkürzten sie auf 1:2. Der „Hallo-wach-Effekt“ wirkte. In ihrem stärksten Satz fegten die FSV-lerinnen ihre Gegnerinnen mit 25:9 vom Platz. Nur drei Aufschlägerinnen – Theresa Wizinger (5), Milena Bergdolt (7) und Kristin Löfflad (3) – machten aus einem 10:6 ein 25:9. Milena Bergdolt , weil sie die Ideen der Trainer perfekt umsetzte, und FSV-Dauerbrennerin Steffi Stimpfle , die passend zum Jubiläum den letzten Punkt machte, erhielten nach dem Spiel den Titel des „MVP“ verliehen. (jw)

FSV Marktoffingen : Theresa Wizinger, Marie Deißler, Simone Klaus , Kathi Neuner , Steffi Stimpfle , Kristin Löfflad , Jasmin Beyerle , Eva-Maria Schröter , Milena Bergdolt , Maria Altenburger , Lisa Müller und Melli Dauser.

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