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Gesund

19.01.2019

Mit Vitamin C Erkältungen vorbeugen

Zitrusfrüchte sind im Winter beliebt. Warum das weiße Gewebe am besten mitgegessen wird

Auf Zitrusfrüchte können viele im Winter nicht verzichten. Es ist vor allem der hohe Vitamin C-Gehalt, der die aromatischen Früchte so beliebt macht. Schon eine Orange reicht aus, um den täglichen Vitaminbedarf zu decken. Alle Zitruspflanzen stammen zwar aus einer Pflanzenfamilie, sind jedoch im Erscheinungsbild recht unterschiedlich. Entsprechend vielfältig sieht es bei den Fruchtformen und -farben der Zitrusfrüchte aus: Es gibt Orangen, Zitronen, Limetten, Grapefruits, Pampelmusen, Kumquats, Limequats und Mandarinen.

Cornelia Zink, Ernährungsberaterin bei der AOK in Nördlingen, sagt: „Zitrusfrüchte sind gesund: Sie enthalten wenig Kalorien, mit 51 Milligramm pro 100 Gramm viel Vitamin C sowie Kohlenhydrate wie Traubenzucker und Fruchtzucker. Zusammen mit Fruchtsäuren und Aromen sorgen für den sortentypischen Geschmack und regen den Appetit an. Flavonoide als gesundheitsfördernde sekundäre Pflanzenstoffe sollen die menschlichen Zellen vor freien Radikalen schützen, Alterungsprozesse bremsen und das Krebsrisiko senken. Da sie insbesondere im Albedo – also dem schwammigen, weißen Gewebe unter der Schale – zu finden sind, sollte man das „Weiße“ von Orangen oder Clementinen nicht vollständig entfernen. Der Mineralstoffgehalt von Zitrusfrüchten ist zwar im Vergleich zu anderen Obstarten niedrig, aber es gibt immerhin nennenswerte Mengen an Kalium, Kalzium und Phosphor. Zitrusfrüchte sollten immer vollreif gekauft werden, da die Früchte nicht nachreifen. In der Küche lassen sich Zitrusfrüchte sehr vielseitig verwenden. Sie schmecken frisch oder zu Saft gepresst, in Obstsalat, Desserts oder zu Marmeladen und Gelees verarbeitet. Auch Salate, Fisch- und Fleischgerichte sowie Gebäck kann man mit ihnen aufpeppen.

Die Schale unbehandelter Zitrusfrüchte eignet sich hervorragend zum Aromatisieren und Würzen. Mit Zitronen- und Orangenscheiben lassen sich einfache Gerichte dekorieren.

Übrigens: Wer einer Erkältung vorbeugen möchte, sollte für eine „heiße Zitrone“ kaltes Wasser verwenden. Vitamin C ist hitzeempfindlich und bleibt daher länger in kaltem Wasser erhalten. Das Getränk aus dem Saft einer ausgepressten Zitrone in einer Tasse Wasser, gesüßt mit einem Löffel Honig, liefert Vitamin C sowie keim- und entzündungshemmende Stoffe aus dem Honig. Da Vitamin C seine Wirkung jedoch weniger bei einer akuten Erkältung entfaltet, sollte es eher vorbeugend eingesetzt werden.

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