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Lebensmittel

19.11.2018

Mit Wintergemüse gesund bleiben

Wer sich in der kalten Jahreszeit richtig ernährt, wappnet sich gegen Erkältungen. Das geht am besten mit regionalen Produkten, rät Ernährungsberaterin Cornelia Zink

Wer sich im Winter vitaminreich und gesund ernähren möchte, kann auf heimisches Obst und Gemüse zurückgreifen, statt auf importierte Produkte auszuweichen. Regionales Wintergemüse bietet viele Vitamine und Mineralstoffe und unterstützt dadurch gerade in der kalten Jahreszeit die Immunabwehr, heißt es in einer Pressemitteilung der AOK Nördlingen.

Erdbeeren im November, Spargel im Dezember – für Supermärkte sei es kein Problem, das ganze Jahr über Obst und Gemüse aus fernen Ländern anzubieten. Doch diese würden häufig unter Einsatz von Pestiziden sowie Düngemitteln produziert und hätten einen langen Transportweg hinter sich, heißt es in der Pressemitteilung. Viele Verbraucher bevorzugten wieder Obst und Gemüse aus der Region. Und das bedeute, dass im Winter etwas ganz anderes auf den Teller kommt als im Sommer.

„Als Wintergemüse werden Gemüsesorten bezeichnet, die in der kalten Jahreszeit geerntet und so gelagert werden, dass sie über den gesamten Winter hindurch verzehrt werden können“, sagt Cornelia Zink, Ernährungsberaterin bei der AOK-Geschäftsstelle Nördlingen. Dazu gehörten in Deutschland vor allem Kohl und Wurzelgemüse, wie Rosenkohl, Grünkohl, Weißkohl, Rotkohl oder Wirsing sowie Steckrüben, Rote Bete, Pastinaken und Schwarzwurzeln.

Neben dem ökologischen Aspekt, heimische Produkte zu kaufen, sieht die Ernährungsberaterin das saiso-nale Essen noch unter einem ganz anderen Gesichtspunkt: „Heimisches Wintergemüse ist bei vielen in Vergessenheit geraten. Dabei bietet dieses Gemüse eine ganz neue Geschmacksvielfalt“, sagt Zink. Zudem sei Wintergemüse gesund. Vor allem in den verschiedenen Kohlsorten und in Steckrüben stecke viel Vitamin C, in Rote Bete reichlich Eisen. Grünkohl und Feldsalat enthielten Ballaststoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Mit Feldsalat, Endivie und Chicorée gebe es auch winterliche Salatalternativen. Radicchio finde man als Lagerware bis in den Februar hinein.

Lediglich beim Obst werde im Winter die Auswahl knapper: Über die kalten Monate hinweg lassen sich einheimische Äpfel und auch Birnen länger lagern, heißt es in der Pressemitteilung.Trockenfrüchte und vor allem auch Nüsse gehörten traditionell mit zum Winterstimmungsessen und würden gleichzeitig auch viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe liefern.(pm)

Zutaten (für vier Personen): Ein kleiner Wirsing, zwei Knoblauchzehen, 50 Gramm Butter, ein Liter Brühe, 300 Gramm Rundkornreis, Salz, Pfeffer, 100 Gramm Parmesan.

Gepressten Knoblauch in der Hälfte der Butter glasig dünsten, die fein geschnittenen Wirsingstreifen sowie drei Löffel Brühe (aus dem Glas) hinzugeben und schließlich 15 Minuten bei schwacher Hitze garen.

Den Reis dazu geben, kurz ziehen lassen und dann mit etwa zwei Tassen kochender Brühe übergießen. Restliche Brühe unter ständigem Rühren nach und nach zugeben, bis das Risotto gar ist.

Dann würzen und vor dem Servieren die restliche Butter sowie die Hälfte des Käses untermischen. Den restlichen Käse zum Drüberstreuen verwenden.

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