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Konzert

16.01.2015

„Mit positiver Energie in das neue Jahr“

Mutig und bemerkenswert der Solo-Auftritt von Sarah Zischler mit drei Liedern.
Bild: Tippl

Stehende Ovationen für den Gospelchor „Querbeet“

Mit stehenden Ovationen wurden die Sängerinnen und Sänger des Hit- und Gospelchors „Querbeet“ nach dem Neujahrskonzert in Wilburgstetten verabschiedet. Rund 200 Besucher waren vom zweistündigen Konzert des 40-köpfigen Chores sichtlich begeistert. Der Chor unter Leitung von Monika Zischler überzeugte sowohl bei melancholischen als auch mitreißenden Songs und wurde seiner Ausrichtung als „Hit- und Gospelchor“ wieder einmal gerecht.

Mit „positiver Energie in das Jahr“ hatte Wilburgstettens Bürgermeister Michael Sommer bei der Begrüßung als Leitmotiv für das Neujahrskonzert ausgegeben und diese „positive Energie“ nahmen auch Landtagsabgeordneter Manuel Westphal, Landrat Dr. Jürgen Ludwig, zahlreiche Ehrengäste und die 200 Gäste mit. Ein glänzender und beschwingter Start für das neue Jahr, so das Fazit der Zuhörer. Der Bürgermeister dankte dem Organisationsteam des Kultur- und Partnerschaftsvereins und aus der Gemeinde für die Vorbereitung der Veranstaltung. Die Akustik und das Ambiente der Wilburgstettener Turnhalle sei laut Bürgermeister Sommer zwar nicht optimal für ein Konzert, dennoch sei angesichts der hohen Besucherakzeptanz ein Neujahrskonzert mit „Querbeet“ ein guter Auftakt für das kommende Jahr. Die Sängerinnen und Sänger ließen das „Turnhallenflair“ mit ansprechender Programmauswahl schnell vergessen und begannen mit „Welcome to My Father’s House“ und einem eher ruhigeren ersten Konzertteil. Deutsch- und englischsprachige Lieder wechselten sich ab, Gospels mit Spirituals und geistliche Lieder. Die musikalische Bandbreite von „Querbeet“ wurde durch Lieder aus Südafrika, klassische Gospels oder einem flämischen Liebeslied untermauert. Der zweite Konzertteil begann mit einer besonderen Einlage. Sarah Zischler, Tochter der Chorleiterin, stimmte zwei selbstgeschriebene Lieder und eine Ballade von Chris de Burgh an. Mit ausdrucksstarker und kraftvoller Stimme bewies die 27-jährige, die gerade ihr Musikstudium abgeschlossen hatte, ihr Können. Die Vielseitigkeit der bemerkenswerten Stimme von Sarah Zischler ließe sogar einen Ausflug ins Soul-Genre zu. Diszipliniert und mit umsichtiger Führung durch Monika Zischler präsentierte der Chor im zweiten Konzertteil flottere Lieder und kam nach überzeugender Darbietung um Zugaben nicht herum. Mit Irischem Segen und afrikanischen Rhythmen verabschiedete sich „Querbeet“ und gab dem Publikum den vorausgesagten Schub „positiver Energie“ mit ins Jahr. (pet)

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