Investition

15.12.2012

Moderner Umschlagplatz

Aufsichtsratsvorsitzender Helmuth Wiedenmann (links) und AGRO-Geschäftsführer Frank Ruf bekennen sich zum Standort Nördlingen: Das Gelände „An der Lach“ wird zur neuen Zentrale des genossenschaftlichen Agrarhändlers.

Die AGRO Donau-Ries und die Genossenschaftsbanken bauen bis Ende 2013 eine neue Niederlassung „An der Lach“

Nördlingen Der größte genossenschaftliche Agrarhändler im Landkreis, die AGRO Donau-Ries GmbH, wird bis Ende 2013 eine neue Niederlassung im Gewerbegebiet „An der Lach“ in Nördlingen bauen. Auf dem Gelände des ehemaligen Rehlen-Lagerhauses stehen bereits sieben Silos, nun soll dort die Hauptniederlassung mit zentraler Verwaltung entstehen. Der Bauausschuss der Stadt hat dafür einstimmig grünes Licht gegeben. „Der neue Standort wird ein hochmoderner Umschlagplatz für unsere Landwirte im Ries“, freut sich AGRO-Geschäftsführer Frank Ruf.

„Wir werden rund fünf Millionen Euro in diesen Standort investieren und wollen bereits im nächsten Sommer die Getreideerfassung dort abwickeln. Der endgültige Umzug ist dann für Herbst 2013 geplant“, so Geschäftsführer Ruf. Der aktuelle Firmensitz am Bahnhof mit seinen provisorischen Verwaltungs-Containern werde dann aufgegeben. Die Standorte in Aufhausen, Bissingen, Fessenheim, Mündling und Marktoffingen blieben dagegen auch nach dem Umzug erhalten, lediglich die Einmietung am Standort Möttingen wurde zum 30. November beendet. „Hierüber haben wir unsere Landwirte bereits im Juni informiert“, sagt Ruf.

Der neue Standort, oder vielmehr dessen Erweiterung, sei die konsequente strategische Weiterentwicklung des Unternehmens, das mit 30 Millionen Euro Umsatz und 50 Mitarbeitern zu den zehn größten genossenschaftlichen Agrarhändlern in Bayern gehöre. Ruf: „Wir werden dort unsere zentrale Verwaltung für den Landkreis haben. Und im operativen Bereich haben wir in 15 Silos immer ausreichend Kapazität für die Getreideerfassung.“ Auch Futtermittel, Pflanzenschutz, Saaten und Dünger könne man hier in großen Mengen und mit mehr Tiefe im Sortiment vorhalten. Die Anlieferung des Düngers erfolge dabei umweltfreundlich über die Bayern Bahn, also über die Schiene.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Parallel dazu baue man im südlichen Landkreis ebenfalls einen zentralen Standort am Bahnhof in Rain am Lech (die RN berichteten). Dort soll in wenigen Wochen der Spatenstich erfolgen.

Helmuth Wiedenmann, Aufsichtsratsvorsitzender der AGRO und Kreisverbandsvorsitzender der Volksbanken Raiffeisenbanken im Landkreis, bekräftigte den ungebrochenen Investitionswillen in das 100-prozentige Tochterunternehmen: „Mit diesen zwei großen Bauvorhaben demonstrieren wir, dass wir Genossenschaftsbanken geschlossen hinter dem Warengeschäft stehen. Die beiden modernen Agrarhandelsstandorte in Nördlingen und Rain werden unseren Landwirten in den kommenden Jahren viele Vorteile bringen.“ (pm)

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
KAYA3681.JPG
Auf der Staatsstraße 2221

Holzkirchen: Drei Frauen bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden