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Gemeinderat

29.01.2015

Möttingen wächst weiter

Bebauungsplanentwurf „Baadfeld III“ vorgestellt. Planungen für Bürgerzentrum vergeben

Nach sechs Wochen Pause über den Jahreswechsel hielt der Möttinger Gemeinderat am vergangenen Montagabend im örtlichen Rathaus seine erste Sitzung im neuen Jahr ab. Dabei ging es vor allem um das neue Baugebiet Baadfeld III.

Dessen Bebauungsplanentwurf stellten Landschaftsarchitekt Stephan Pfitzinger und Manfred Ommer vom Architekturbüro Wipfler Plan Nördlingen vor. Das neue Baugebiet schließt an das „Baadfeld II“ an und soll in etwa die gleiche Satzung erhalten. Darum sollten sich die Dachziegel im nicht glänzenden Rot- oder Anthrazit-Bereich bewegen.

Nach dem Aufstellungsbeschluss im November 2013, folge nun die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung und die Anhörung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange, so Ommer. Danach gelte es, deren Stellungnahmen abzuwägen.

Nach einer zweiten Auslegung könnte bereits im kommenden Mai der Satzungsbeschluss erfolgen. Das allgemeine Wohngebiet umfasst dann insgesamt 2,8 Hektar, davon runde zwei Hektar Bauland, führte Pfitzinger aus. Es entstehen 26 Parzellen für Ein-, aber auch Zweifamilien- und Doppelhäuser. Die Grundstücksgrößen sind mit 700 bis 800 Quadratmetern etwas kleiner als im Baadfeld II, so Bürgermeister Erwin Seiler.

Eine Sammelstraße im Süden soll den Anschluss an den alten Dorfkern ermöglichen. Einige Grundsatzdiskussionen über die örtliche Stromversorgung sowie die vergangene sonntägliche Kundgebung gegen die geplante Ost-Süd-Stromtrasse in Oettingen brachte die geplante Unterstützung des Gemeinderates für die Resolution des Kreistages Donau-Ries vom 22. Dezember 2014.

Danach entschlossen sich die Räte, diese zwar zu unterstützen, merkten aber auch einige Marginalien an. So sollten Bedarf und Alternativen für eine neue Stromtrasse genauestens geprüft und falls gebaut werde, keine oberirdischen Leitungen verlegt werden. Zudem sollte sie keinen Braunkohlestrom nach Bayern bringen, so die Hauptargumente einiger Räte. Rein formelle Tagesordnungspunkte waren die Anerkennung der Bedarfsnotwendigkeit von 50 Plätzen für den Appetshofener Kindergarten „Villa Kunterbunt“ aufgrund der neuesten Betriebserlaubnis des Landratsamtes Donau-Ries sowie die Zustimmung der Gemeinde zum von der Stadt Harburg vorgesehenen „Waldfriedhof“ auf dem „Bock“. Abschließend informierte der Bürgermeister noch über die Vergabe von Planungen über das vorgesehene Möttinger Bürgerzentrum aus der letzten nicht öffentlichen Sitzung des Gemeinderates.

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