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28.11.2019

Neue Bauplätze in Oettinger Stadtteil

Neue Bauplätze sollen im Oettinger Stadtteil Heuberg geschaffen werden. Das beschloss der Stadtrat in seiner vergangenen Sitzung.

Kommune In der Sitzung des Stadtrates der Storchenstadt wird ein Punkt überraschend von der Tagesordnung abgesetzt

Oettingen Die Bürger und Gewerbetreibenden in Oettingen bleiben im kommenden Jahr von kommunalen Steuererhöhungen verschont. Der Stadtrat hat am Donnerstagabend einstimmig beschlossen, die Hebesätze der Grundsteuern A (490 von Hundert) und B (440 von Hundert) auf dem bisherigen Niveau zu belassen. Ebenso entschied der Rat bei der Gewerbesteuer, die bei 360 von Hundert liegt. Der Beschluss wurde ohne Diskussion auf Vorschlag von Bürgermeisterin Petra Wagner gefasst.

Aktiv wird die Stadt im kommenden Jahr wieder in Heuberg. Im Baugebiet „Gartenäcker Süd“, wo nur vier Bauparzellen zur Verfügung stehen, soll jetzt die Resterschließung erfolgen. Bisher ist dort nur ein Platz bebaut. Inzwischen sei ein weiterer Platz verkauft, was die Stadtverwaltung veranlasst habe, dem Stadtrat die gesamte Erschließung des Areals am südlichen Ortsrand Richtung Dürrenzimmern vorzuschlagen, so Geschäftsleiter Günther Schwab. Auf eine entsprechende Frage des Heuberger Stadtrates Rudolf Österle bezifferte Stadtbaumeister Klaus Obermeyer die Erschließungskosten auf 130000 Euro. Darin enthalten seien neben den Kanalarbeiten der Straßenbau sowie die Beleuchtung. Für die Verlegung der erforderlichen Wasserleitungen müsse die Rieswasser-Gruppe sorgen, so Obermeyer. Der Stadtrat war sich einig, dass es positiv zu bewerten sei, wenn Bürger aus Heuberg im eigenen Ort bauen würden. Offen blieb noch, ob die Erschließungsplanung das Stadtbauamt selbst machen oder ein Planungsbüro beauftragt werden soll.

Gefolgt sind die Räte der Empfehlung des Bauausschusses, die notwendigen Kanalsanierungen in der Langen-Mauer-Straße und der August-Moralt-Straße als gemeinsames Vorhaben umzusetzen (wir berichteten). Inklusive der Nebenkosten stehen hierfür 325000 Euro im Raum. Das Stadtbauamt will über den Jahreswechsel 2019/2020 die Bauarbeiten ausschreiben.

Überraschend von der Tagesordnung abgesetzt hat Wagner die Beschlussfassung über den Abbruch des städtischen Wohnhauses am Weißen Kreuz, in dem Personen bisher ein Zuhause hatten, die über nicht sehr viel Geld verfügen. Der Grund: Die Kosten für den geplanten Ersatzneubau sind gegenüber einer ersten Schätzung von 900000 Euro auf knapp 1,4 Millionen Euro massiv angestiegen. In dem Betrag sind allerdings die Abbrucharbeiten des alten Gebäudes und sämtliche Nebenkosten für den Neubau enthalten. Wagner sagte, die Verwaltung werde zunächst die vorliegende Kostenberechnung detailliert prüfen.

Engagieren will sich die Stadt bei der Ferienbetreuung der Grund- und Mittelschüler in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien. Dem Stadtrat erschien allerdings ein vorliegendes Angebot professioneller Ferienbetreuer mit 180 Euro pro Woche und Kind zu teuer. Vor diesem Hintergrund haben sich bei einer Abfrage auch nur wenige Eltern gemeldet. Robin Bhattacharyya (SPD-Fraktion) schlug vor, seitens der Stadt die Kosten zu bezuschussen. Welcher Betrag aus der Stadtkasse dafür zur Verfügung gestellt werden soll, darüber müsse man sich noch verständigen.

Die Idee stieß bei der Verwaltung und den übrigen Fraktionen auf Zustimmung. Wagner will in der Dezember-Sitzung darüber beraten und auch gleich beschließen lassen.

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