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Nördlingen

27.10.2020

Neue Corona-Maßnahmen: Nördlinger Polizei zieht nach ersten Tagen Bilanz

Die Stadt Nördlingen weist mit Schildern am Daniel auf die Maskenpflicht und das Alkoholverbot hin.
Bild: Verena Mörzl

Plus Seit einigen Tagen gelten neue Corona-Regeln. Wie sich die Bevölkerung aus Sicht der Nördlinger Polizei verhält.

Seit dem Wochenende gelten im Ries verschärfte Regeln, um das Ausbruchsgeschehen des Coronavirus zu bremsen. Am Dienstag meldete das Robert-Koch-Institut einen Inzidenzwert für den Landkreis Donau-Ries von 103,9, seit Samstag steht die Ampel auf Dunkelrot. Vorübergehend gilt eine Maskenpflicht auf besonders viel frequentierten Plätzen, an allen Bahnhöfen, Busbahnhöfen inklusive der Vorplätze, Bushaltestellen und auf allen Friedhöfen, sowie ein temporäres Alkoholverbot zwischen 21 und 9 Uhr. Wie berichtet, hat die Polizei deshalb verstärkt kontrolliert.

Auf eine entsprechende Nachfrage unserer Redaktion bei der Nördlinger Polizei heißt es, dass sich die Bevölkerung einsichtig zeige. Weder in der Gastronomie, noch an Tankstellen oder in den Innenstädten hätte es Ahndungen gegeben. Mancher Bürger hätte lediglich mündlich verwarnt werden müssen. „Die Maßnahmen werden gut angenommen“, teilte ein Sprecher mit.

An vielen Plätzen gilt eine Maskenpflicht

An folgenden Plätzen gelten Maskenpflicht und Alkoholverbot im Ries: In Nördlingen sind der Marktplatz, der Rübenmarkt, die Schrannenstraße, die Straße Bei den Kornschrannen und die Löpsinger Straße jeweils im Bereich der Fußgängerzone betroffen. In Oettingen müssen Bürgerinnen und Bürger im südlichen Hofgarten, am Parkplatz Saumarkt, in der Schäfflergasse und am Marktplatz an der Schloßstraße eine Maske tragen, ebenfalls gilt dort zwischen 21 und 6 Uhr ein Alkoholverbot.

Die Stadt Wemding hat keine Plätze als stark frequentiert ans Landratsamt gemeldet. Infolgedessen herrscht dort im Freien auch nirgends Maskenpflicht. Bürgermeister Martin Drexler erläutert: „Gemäß unserer Einzelhandelsuntersuchung sind die öffentlichen Bereiche in Wemding eher schwach besucht. Also liegt das Merkmal ,stark frequentiert’ nicht vor.“ Ähnliches gilt auch für die Stadt Monheim, die ebenfalls keine öffentlichen Plätze für Maskenpflicht gemeldet hat.

In Harburg wurden zwar der Wörnitzstrand und die Steinerne Brücke als Publikumsmagneten gemeldet, aber – wie Bürgermeister Christoph Schmidt sagt – gilt das ausschließlich im Sommer. „Im Herbst und Winter ist dort kaum was los.“ Wieder herausgenommen aus der Maskenpflicht wurde das Freigelände der Harburg. Dabei handelt es sich um keinen öffentlichen Platz, sondern um Privatgelände. (vmö/fene)

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