1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Neue Entsorgung für den Klärschlamm

Bopfingen

12.07.2011

Neue Entsorgung für den Klärschlamm

Künftig will die Stadt mit Alerheimer Firma zusammenarbeiten

Bopfingen Ab 2013 will die Stadt Bopfingen dem Schlamm aus ihrer Kläranlage mithilfe der Firma Hydrotherm Ries in Alerheim entsorgen. Dann läuft der Vertrag mit dem Entsorger GOA aus. Bisher erhält der Abfallentsorger im Ostalbkreis jährlich 1800 Tonnen Klärschlamm aus Bopfingen. Dieser wird in verschiedene Verbrennungsanlagen gebracht. Dafür bezahlt die Stadt einen Nettopreis von 84 Euro pro Tonne im laufenden und 74 Euro im kommenden Jahr. Die Entsorgung über Hydrotherm kostet netto 60 Euro.

Reinhold Demharter vom Ingenieurbüro Steinbacher Consult aus Neusäß rechnete dem Gemeinderat verschiedene Möglichkeiten vor, den Klärschlamm zu beseitigen. Weil die Deponierung verboten sei und auch immer weniger Landwirte ihn auf ihren Flächen ausbringen wollen oder dürfen – Klärschlamm kann Rückstände von Medikamenten, Chemikalien und Waschmitteln enthalten – sei die Trocknung und Verbrennung unumgänglich.

Auf der Bopfinger Kläranlage arbeite bereits eine moderne Filterkammerpresse, die den Wassergehalt im Klärschlamm von 95 Prozent auf 70 Prozent reduziert.

Die Alerheimer Firma Hydrotherm, die unter anderem seit 2009 mit der Gemeinde Riesbürg zusammenarbeitet, will diesen Klärschlamm in seiner Alerheimer Biogasanlage trocknen und dann ins Zementwerk Märker nach Harburg bringen. Dort soll er unter Anwendung moderner Filter verbrannt werden. (ham)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren