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Munningen

23.02.2021

Neuer Mobilfunk-Standort bei Munningen soll Verbindungen verbessern

Im Munninger Ortsteil Schwörsheim soll in einigen Wochen mit der Sanierung des Abwassersystems begonnen und dabei Synergieeffekte für den Ausbau der Breitbandversorgung mittels Glasfaser geschaffen werden. Davon betroffen ist die Kirchstraße und der Bereich rund um die evangelische Kirche.
Bild: Schied

Plus Die Gemeinde Munningen will nicht nur bei der Mobilfunkversorgung zulegen. Jetzt werden Experten für den Breitbandausbau eingesetzt.

Schnelles Internet und ein gutes Mobilfunknetz sind mittlerweile auch für kleinere Kommunen wichtige Standortvoraussetzungen – sowohl mit Blick auf die Privathaushalte, aber noch viel mehr auf die ortsansässigen Betriebe. Darüber hinaus steigen die Bedürfnisse in den Bereichen Heimarbeitsplätze, Bildung und Schule, Stichwort Homeschooling.

Auch die Gemeinde Munningen will diesem Trend folgen und in den kommenden Jahren vor allem auf den Glasfaserausbau setzen. Insbesondere im Ortsteil Schwörsheim wird der Ruf danach immer lauter, vor allem bei den örtlichen Firmen.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde jetzt vor diesem Hintergrund ein erster konkreter Schritt hin zu einem leistungsfähigen Breitbandnetz unternommen, indem das Gremium einen vom Bund zu 100 Prozent geförderten „Masterplan“ für die Gesamtgemeinde vergeben hat. Der Auftrag ging an die Firma IK-T aus Regensburg. Der Plan soll bis zum Herbst vorliegen.

Es handelt sich dabei um eine Art Bestandsaufnahme: Wie viel Breitbandkapazität steht bereits jetzt zur Verfügung? Wo können Synergieeffekte beispielsweise mit Kanalsanierungsarbeiten genutzt werden? Wie hoch ist der künftige Bedarf bei den Geschwindigkeiten? Wo kann eine bestehende Leerrohr-Infrastruktur genutzt oder eine neue aufgebaut werden? Sind all diese Fragen geklärt, wird eine Grobplanung inklusive Kostenschätzung erstellt. Der Gemeinderat kann dann darüber entscheiden, wie der Breitbandausbau konkret erfolgen soll.

In Munningen soll auch die Breitbandversorgung optimiert werden

Bürgermeister Dietmar Höhenberger ist nach eigener Aussage daran gelegen, möglichst zügig die Breitbandversorgung in seiner Kommune zu optimieren. Die Gemeinde werde bei der Erarbeitung des Masterplans die entsprechende Zuarbeit leisten, um möglichst noch in diesem Jahr seitens des beauftragten Unternehmens eine entsprechende Expertise zu präsentieren. Der nächste Baustein wäre dann eine Ausschreibung zum Ausbau eines Breitbandnetzes.

Einen Schritt weiter ist die Gemeinde bei der Mobilfunkversorgung, weil es nach langem Suchen mittlerweile einen geeigneten Standort für einen Funkmasten der Telekom gibt, um die Versorgung von Munningen, Laub, Haid und Schwörsheim zu verbessern. Laut der Deutschen Funkturm GmbH, die für die Telekom die Masten errichtet, kommt ein Privatgrundstück zwischen Munningen und Haid östlich des Gländgrabens dafür infrage. Eine funktechnische Überprüfung habe dort eine optimale Mobilfunkversorgung ergeben, teilte Bürgermeister Höhenberger mit. Die Entfernung nach Munningen betrage 750 Meter, nach Schwörsheim 900 Meter und nach Haid 700 Meter.

Funkmast in der Gemeinde Munningen auch für andere Anbieter

Der Standort würde die Funkverbindungen deutlich verbessern, sagte Höhenberger. Er rechnet auch mit keinen Problemen bei der Baugenehmigung durch das Landratsamt. Der Bürgermeister geht davon aus, dass der Mast auch von anderen Mobilfunkanbietern mitgenutzt werden wird.

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