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Medizin

27.06.2017

Neuer Urologe für Nördlingen

Axel Nill

Axel Nill kommt aus Ansbach ins Ries. Die Region kennt er gut.

Nördlingen Nach Nördlingen kommt im Herbst dieses Jahres ein neuer Urologe. Es handelt sich um Axel Nill, bisher Oberarzt am Klinikum Ansbach. Er ist Nachfolger von Dr. Erwin Hoffmann, der nach knapp 25 Jahren seine kassenärztliche Praxistätigkeit in der Augsburger Straße zum 30. September beenden wird. Nill wird Hoffmann dessen Kassensitz abkaufen und ab 1. Oktober in die bestehende Gemeinschaftspraxis Doctores Trieb am Stiftungskrankenhaus eintreten.

Nill bestätigte entsprechende Informationen der Rieser Nachrichten und kündigte ein erweitertes medizinische Behandlungsspektrum inklusive operativer Eingriffe für die Praxis an, die künftig die Bezeichnung Dres. Trieb/Nill tragen werde. Wie Dr. Christoph Trieb und seine Frau Susan Rüster-Trieb wird Axel Nill als Belegarzt am Stift arbeiten. Den entsprechenden Vertrag mit dem gemeinsamen Kommunalunternehmen hat er bereits unterschrieben, wie gKU-Vorstandsvorsitzender Jürgen Busse erklärte. Weiter sagte Nill unserer Zeitung, er werde die Praxis von Dr. Hoffmann in seine neue Wirkungsstätte miteinbringen. Dazu gehöre neben den Patienten auch die Übernahme des Personals, das derzeit aus zwei medizinischen Fachangestellten bestehe. Axel Nill ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Mit seiner Familie wird er nach eigenen Angaben aus dem Raum Ansbach nach Nördlingen umziehen – rechtzeitig zu Beginn des neuen Schuljahres. Er ist in Augsburg groß geworden und kennt Nördlingen ganz gut durch die sportlichen Aktivitäten in seiner Jugend, die ihn hin und wieder ins Ries geführt hätten. Als Mediziner war er neben dem Klinikum in Halle an der Saale am Klinikum Nord in Nürnberg tätig. Seit mittlerweile vier Jahren ist er Oberarzt in der urologischen Abteilung des Klinikums Ansbach, das neben den Krankenhäusern in Dinkelsbühl und Rothenburg und einer Praxisklinik in Feuchtwangen zum Verbund ANregiomed gehört.

Dr. Hoffmann erklärte im Gespräch mit unserer Zeitung, nach Beendigung seiner kassenärztlichen Tätigkeit werde er sich noch nicht ganz zur Ruhe setzen und mit seinem medizinischen Fachwissen beim Roten Kreuz mithelfen unter anderem bei Blutspendeterminen. Darüber hinaus stehe er für Praxisvertretungen bei dem einen oder anderen Kollegen zur Verfügung. Mit seinem Nachfolger Nill habe er sich auf die Modalitäten der Praxisübergabe inzwischen verständigt, wenngleich der entsprechende Vertrag formell noch nicht unterschrieben sei. Insgesamt blicke er zufrieden auf seine langjährige Praxistätigkeit in Nördlingen zurück.

Zuhause ist Erwin Hoffmann im württembergischen Wört. Eine Zeit lang wohnte er im Kirchheimer Ortsteil Benzenzimmern.

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