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Kommunales

16.04.2020

Neues altes Gebäude für Auhausen

Im Klosterareal in Auhausen steht die Prälatur, die von der Gemeinde für eine künftige Nutzung gekauft wurde. Rechts im Bild Bürgermeister Martin Weiß.
Bild: Tippl

Die Gemeinde hat die Prälatur gekauft. Abgesagt wurde ein wichtiges Fest

Generalversammlungen, Treffen Bürgernetzwerk, Frühjahrskonzert, Theatervorführung, Klosterführung bei den „Rieser Kulturtagen“ oder Dorfkirchweih – eine Vielzahl von Veranstaltungen wären Treffpunkte der Dorfgemeinschaft Auhausen, aber wegen der Corona-Krise wurde alles abgesagt. Insbesondere die Absage der von Freitag, 15. Mai, bis Montag, 18. Mai, angesetzten Dorfkirchweih schmerzt die Dorfgemeinschaft, berichtet Bürgermeister Martin Weiß. Der vor vier Wochen bei der Kommunalwahl wiedergewählte Rathauschef ist Vorstand des Dorfgemeinschaftsvereins und hat mit seinem Vorstandsteam einstimmig für die Absage der Dorfkirchweih votiert.

Etwa 150 Helfer seien laut Weiß im Vorfeld und bei der viertägigen Dorfkirchweih eingebunden und die Resonanz dieser Gemeinschaftsveranstaltung in der Mehrzweckhalle war überwältigend. Dieses Risiko konnte und sollte nicht eingegangen werden. Bereits im Vorfeld der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen wurde die Absage ins Auge gefasst und folgerichtig diese Entscheidung gefällt.

Die kommunalen Belange hingegen laufen auf notwendigstem Niveau weiter. In der vergangenen Woche wurde in der Mehrzweckhalle laut Bürgermeister Weiß mit „ausreichend Abstand“ eine Gemeinderatssitzung gehalten. Notwendige Vergaben für die Erschließung eines Baugebiets in Dornstadt wurden entschieden und auch eine Kanalbaumaßnahme in der Klosterstraße in Auhausen. Die Erschließungsarbeiten in Dornstadt sollen zeitnah begonnen werden.

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Nächste Herausforderung in der Corona-Krise sei die konstituierende Sitzung des Gemeinderats, die voraussichtlich am Freitag, 8. Mai, stattfinden soll. Der Haushalt der Gemeinde sei laut Weiß im Juni auf der Tagesordnung des Ratsgremiums. Im Haushalt werden sicherlich auch Mittel für die Prälatur eingestellt. Das Gebäude mit fast 500-jähriger Geschichte im Herzen der Klostergemeinde und rundherum 5500 Quadratmeter Fläche wurde von der Gemeinde gekauft. „Hochinteressant“ für die Regierung von Schwaben, denn das Sanierungsprojekt wird von einem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) gut gefördert, berichtet der Bürgermeister. Fasziniert sei die Regierung von diesem Ensemble um die Klosterkirche und für Weiß liegt der Vorteil dieses Areals in der unmittelbaren Nachbarschaft zwischen Kindergarten, Gemeindekanzlei und Mehrzweckhalle.

Ein Bürgerhaus, Begegnungsstätte, Informationspunkt für Klosteranlage oder Multifunktionshaus, viele Ideen und Entwicklungspotenzial seien vorhanden. Derzeit sei die Einbindung der Bürger aufgrund der Einschränkungen allerdings schwierig. In Geduld üben und sich an die Vorschriften und Empfehlungen halten, sei der einzig richtige Weg. Angesichts der langen Historie der Klosteranlage bekommt diese Empfehlung eine ganz neue Sichtweise.

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