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Am Donnerstagabend im Rathaus

16.05.2019

Nördlingen ist beim Almarin gespalten

Der Nördlinger Stadtrat hat die Beteiligung am Arbeitskreis zur Wiedereröffnung des Mönchsdegginger Hallenbades Almarin abgelehnt.
Bild: René Lauer

Stadtrat lehnt Beteiligung am Arbeitskreis mit hauchdünner Mehrheit ab.

Vor der Abstimmung am Donnerstagabend im Stadtrat, ob Nördlingen dem Arbeitskreis Almarin beitreten soll, schätzte Karl Stempfle, der Leiter des Liegenschaftsamtes, das jährliche Defizit beim Almarin auf 700000 Euro pro Jahr. Stadtkämmerer Bernhard Kugler hob bevorstehende Millionen-Investitionen hervor, die keinen Spielraum mehr ließen. Dem schloss sich Thomas Mittring (Stadtteilliste) an. Jörg Schwarzer (CSU) war für den Beitritt, um wesentliche Fragen erst als Handlungsgrundlage zu klären. Auch Wolfgang Goschenhofer (Grüne) war dafür, „die Tür offen zu lassen“. Laut Rita Ortler (SPD) habe ein Hallenbad ohne Attraktionen wie Außenbecken oder Sauna heute keine Chance. Sonja Kuban (Frauenliste) fand, in einen Arbeitskreis könne man ja auch unerwartete Ideen und Impulse einbringen. Helmut Beyschlag (PWG) wollte eine Konkurrenzsituation nicht wegreden: Nördlingen wie auch Mönchsdeggingen wollen möglichst viele Besucher anziehen. Die Abstimmung endete zwölf zu zwölf – ohne Mehrheit gilt der Beitritt zum Arbeitskreis und damit auch zum Zweckverband als abgelehnt.

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