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13.01.2019

Nördlinger CSU fordert Studentenwohnungen

Unser Bild zeigt ein Studentenwohnheim in Kempten. Die Nördlinger CSU fordert, dass die Stadt für Studierende ein passendes Wohnangebot schaffen soll.
Bild: Ralf Lienert

Die Christsozialen wollen so dem Mangel an Fachkräften begegnen.

Die CSU Nördlingen hat sich kürzlich mit der Frage befasst, wie dem zunehmenden Mangel an Fachkräften in Nördlingen begegnet werden könnte. „Die Stadt sollte unbedingt eine aktivere Rolle bei der Gewinnung von Fachkräften für unseren Standort einnehmen. Den jungen Menschen müssen echte Anreize und Vorteile geboten werden, damit sie sich für eine Ausbildung oder ein Studium hier vor Ort entscheiden“, betont der Ortsvorsitzende Steffen Höhn in einer Pressemitteilung. Einen wichtigen Beitrag könnten nach Meinung der CSU günstige Studenten- und Azubiwohnungen bieten.

Seit mehr als sechs Jahren habe sich die Möglichkeit, in Nördlingen zu studieren, zu einem wichtigen und festen Bestandteil der Fachkräftesicherung vor Ort entwickelt. Kreisrat Jörg Schwarzer berichtet, dass für das Jahr 2019 bereits mehr als 30 Anfragen nach Studienplätzen in Nördlingen vorliegen. Zwischenzeitlich steige auch das Interesse von Studenten, die von außerhalb der Region ein Studium in Nördlingen starten möchten, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Genau hier müsse die Stadt Nördlingen ansetzen und für die Studierenden in Nördlingen ein passendes Wohnangebot schaffen. „Mit der Garantie, neben dem Studienplatz eine Unterkunft vor Ort zu erhalten, würde der Hochschulstandort Nördlingen eine deutliche Stärkung erfahren“, so Höhn.

Die CSU hat neben der Hochschule aber auch die wichtigen Lehr- und Ausbildungsberufe im Fokus. Der Landkreis hat ein Gutachten für den Bedarf an Wohnungen für Berufsschüler in Nördlingen und Donauwörth in Auftrag gegeben. Dieses müsse um den Bedarf an der Hochschule erweitert werden, so die Christsozialen. Darüber hinaus solle die Stadt in Verbindung mit der Baugenossenschaft ein Konzept über die Umsetzung und die möglichen Grundstücke erstellen. „Diese Wohnungen sollen neben den Studenten der Hochschule auch den kurzzeitigen Bedarf von Technikerschule oder Berufsschule, für Auszubildende der Kranken- und Altenpflegeberufe, der Bauinnung, des Gastronomiegewerbes oder Referendare decken“, erklärte Stadträtin Maximiliane Böckh. (pm)

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