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Kommunales

19.10.2019

Nordrieser sollen besser zusammenarbeiten

In Fremdingen geht es um die Idee, einen Koordinator dafür einzustellen

Der Fremdinger Gemeinderat will nach den Kommunalwahlen im März die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) im Nordries wiederbeleben und mithelfen, durch konkrete Projekte ihren Fortbestand zu sichern. Mitglieder der ILE sind Fremdingen, Marktoffingen, Maihingen, Wallerstein und Ehingen. Bisher bestand dieser Zusammenschluss nur auf dem Papier. Gemeinsame Vorhaben: Fehlanzeige.

Vom zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung in Krumbach kam im Sommer in Gesprächen ein deutlicher Wink in Richtung Nordries, endlich aktiv zu werden. Wenn sich weiterhin nichts bewege, sehe das Amt keine Möglichkeit, staatliche Fördermittel zu gewähren und die beteiligten Gemeinden in den Genuss weiterer Vorteile kommen zu lassen, hieß es.

Die Fremdinger Räte zeigten sich auch offen für eine Evaluierung, sprich einen Bericht darüber, was in den zurückliegenden Jahren seit Bestehen von ILE passiert ist. Gleichzeitig sollten sich die beteiligten Kommunen überlegen, in welche Richtung sich die ILE künftig entwickeln solle.

Auf offene Ohren stieß in dem Zusammenhang das Angebot aus Krumbach, einen ILE-Koordinator einzustellen, der bis zu 75 Prozent mit staatlichen Mitteln bezuschusst würde. Die restlichen 25 Prozent müssten sich die ILE-Kommunen teilen. Der Koordinator wäre dafür da, die geplanten Aktivitäten vorzubereiten und zu steuern. Laut Bürgermeister Frank Merkt gibt es hierfür bereits erste positive Signale aus den übrigen Gemeinden. Die Gemeinderatsmitglieder verständigten sich darauf, zu gegebener Zeit das Thema erneut zu diskutieren. Beschlossen wurde zudem, die Kommunalberatung Radlbeck aus Straubing mit der Gebühren- und Beitragskalkulation sowie der Globalberechung im Abwasserbereich für die Jahre 2021 bis 2024 zu beauftragen. Einen Zuschuss von der Gemeinde in Höhe von 12500 Euro erhält der Käufer des ehemaligen Pfarrhofes in Raustetten für die Sanierung des Gebäudes. (bs)

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